Der TSVW bekommt es am Sonntag mit dem jüngst arg gebeutelten TSGV Waldstetten zu tun.

Der Saisonverlauf für die Landesligakicker des TSV Weilheim ist ähnlich zäh fließend, wie der Verkehr am Albaufstieg auf der benachbarten Autobahn. Einem ordentlichem Tempo auf der Beschleunigungsspur - wie beim Auftaktsieg über den TSV Weilimdorf - folgten abrupte Bremsmanöver bis hin zum Stillstand. Vor dem sonntäglichen Spiel gegen den TSGV Waldstetten träumt Fußball-Abteilungsleiter Paul Schrievers allerdings von einer Trendwende. „Schon beim Remis in Bad Boll hat die Richtung gestimmt. Wie zuletzt in Echterdingen wäre mit etwas mehr Glück und Konzentration ein Sieg drin gewesen“, sagt der kickende Funktionär zu den zwei auswärts gesammelten Zählern.

Die Zeit drängt: Der TSV Weilheim um Trainer Benjamin Geiger sollte alsbald mit dem Punkten beginnen. Foto: Markus Brändli
Die Zeit drängt: Der TSV Weilheim um Trainer Benjamin Geiger sollte alsbald mit dem Punkten beginnen. Foto: Markus Brändli

Nach der zuletzt klaren Heimniederlage war es wichtig, dass sich das junge Weilheimer Team beim ebenfalls wenig gut gestarteten TV Echterdingen stabilisiert.

Der TSV Weilheim gastiert am Sonntag beim TV Echterdingen um Ex-Coach Chris Eisenhardt.

14 Mal sind der TV Echterdingen und der TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga bisher aufeinandergetroffen. Aber noch nie war die Situation so heikel wie diesmal. Vor dem sechsten Saisonspiel am Sonntag, 15 Uhr, auf den Goldäckern stehen beide Mannschaften auf einem Abstiegsplatz. Das Wiedersehen von TV-Trainer Chris Eisenhardt mit seinem Ex-Verein ist ein Frustduell.

Ab durch die Mitte: Der TSVW will in Echterdingen was reißen. Foto: Markus Brändli
Ab durch die Mitte: Der TSVW will in Echterdingen was reißen. Foto: Markus Brändli

Weilheims Coach sieht trotz der 1:5-Niederlage gegen Ebersbach viele gute Ansätze im Spiel seiner jungen Mannschaft.

Nur ein Zähler aus den letzten vier Spielen ist die bittere Bilanz des TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga. Auch am Freitagabend gab es trotz einer ansprechenden Leistung eine 1:5-Klatsche gegen den SV Ebersbach. „Siebzig Minuten lang haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht“, konnte der Weilheimer Trainer Benjamin Geiger seinen Jungs keinen Vorwurf machen. Der Plan mit dem Spielortwechsel ging zudem auch nicht auf. Die Verantwortlichen vom TSV Weilheim hatten die Begegnung kurzfristig vom Rasen- auf den Kunstrasenplatz verlegt. „Das hatte nichts mit dem Belag zu tun, sondern weil unser Kunstrasenplatz kleiner ist. Dadurch haben wir bessere Möglichkeiten, kompakter zu stehen“, erklärte der Weilheimer Abteilungsleiter Paul Schrievers die Maßnahme.

Versucht einem 1:5 auch positive Seiten abzugewinnen: Weilheims neuer Coach Benjamin Geiger.Foto: Markus Brändli
Versucht einem 1:5 auch positive Seiten abzugewinnen: Weilheims neuer Coach Benjamin Geiger.Foto: Markus Brändli

Schwarzer Freitag für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga: Nach dem 1:6 gegen Blaustein vor zwei Wochen wurde die Elf von Trainer Benjamin Geiger gestern Abend vom SV Ebersbach auf eigenem Platz erneut böse bestraft.

Foto: Markus Brändli
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Nach der Kur in Bad Boll würde der TSV Weilheim sich heute Abend gerne gesund melden. Dass Titelanwärter SV Ebersbach als Gegner aufkreuzt, macht die Sache nicht leicht.

Wie so ein Zähler die Gefühlslage beeinflussen kann. Das 1:1 des TSV Weilheim in Bad Boll am vergangenen Samstag war für die Landesligakicker aus Weilheim nach der 1:6-Demütigung gegen Blaustein eine durchaus heilsame Therapie. Heute Abend ab 19 Uhr soll im Lindachstadion die sportliche Genesung fortschreiten. Der Job? Allerdings ein schwieriger. Für TSVW-Chefcoach Benjamin Geiger ist Gegner SV Ebersbach nichts weniger als „der Meisterschaftsfavorit“.

Für ein Erfolgserlebnis gegen Ebersbach müssen sich die Weilheimer heute Abend gewaltig strecken.Foto: Markus Brändli
Für ein Erfolgserlebnis gegen Ebersbach müssen sich die Weilheimer heute Abend gewaltig strecken.Foto: Markus Brändli

Der TSV Weilheim erkämpft sich auswärts einen Zähler beim Lokalrivalen TSV Bad Boll. Trainer Geiger sieht einen Trend in die richtige Richtung.

Am Ende war das 1:1 (1:0) in der Fußball-Landesliga zwischen dem TSV Bad Boll und dem TSV Weilheim eine gerechte Punkteteilung. Mit dem einen Zähler konnte Weilheims Trainer Benjamin Geiger gut leben, der seine Mannschaft gleich auf sechs Positionen geändert hatte: „Mir war wichtig, dass wir nach dem 1:6-Debakel eine Reaktion zeigen.“

Viele Szenen im Mittelfeld, wenig Torchancen auf beiden Seiten: Die Punkteteilung zwischen Boll und Weilheim geht in OrdnungFoto: Brändli
Viele Szenen im Mittelfeld, wenig Torchancen auf beiden Seiten: Die Punkteteilung zwischen Boll und Weilheim geht in Ordnung Foto: Brändli

Der TSVW trifft nach zwei Pleiten in Folge auf einen Gegner, der ebenso punkten muss.

Für die Landesliga-Fußballer des TSV Weilheim setzte es die Höchststrafe. Im Clubheim mussten sich die Kicker zusammen mit dem Trainerstab das jüngste 1:6-Debakel gegen den TSV Blaustein im Detail auf einem Fernsehbildschirm anschauen - und sie fühlten sich dabei wie im falschen Film. Der Streifen bot nämlich erschreckend wenig fröhlichen Szenen aus Weilheimer Sicht, aber, so die Trainerhoffnung, einen großen Lerneffekt. „Die Blausteiner haben uns nämlich mit ihrer robusten Spielweise gnadenlos die Grenzen aufgezeigt“, erinnert sich Weilheims Trainer Benjamin Geigen an die ganz dunklen 90 Spielminuten am vergangenen Sonntag gegen das grundsolide Team aus dem Alb-Donau-Kreis.

Bei der 1:6-Heimniederlage gegen den TSV Blaustein hat der TSVW nicht den Hauch einer Chance und muss sich nun auf Abstiegskampf einstellen.

Der TSV Weilheim geht in der Fußball-Landesliga schweren Zeiten entgegen. Die 1:6 (1:2)-Heimniederlage gegen den TSV Blaustein - eine Mannschaft, die eher im unteren Tabellendrittel anzusiedeln ist - hat deutlich gezeigt, dass den Limburgstädtern ein knallharter Abstiegskampf bevor steht. Das Team von Trainer Benjamin Geiger hatte im gesamten Spielverlauf nicht den Hauch einer Chance.

Keinerlei Entfaltungsmöglichkeit hatten Deniz Emini (rechts) und die Weilheimer gegen die Gäste aus Blaustein. Foto: Marcel Heckel
Keinerlei Entfaltungsmöglichkeit hatten Deniz Emini (rechts) und die Weilheimer gegen die Gäste aus Blaustein. Foto: Marcel Heckel

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Die Limburgstädter kassieren in Sontheim die erste Saisonniederlage. Mit dem 0:2 sind die Geiger-Jungs sogar noch glimpflich davongekommen.

Nach dem optimalen Auftakt in die neue Fußball-Landesliga-Saison (4:2-Sieg gegen den TSV Weilimdorf) hat es für den TSV Weilheim am zweiten Spieltag bereits die erste Niederlage gegeben. Die Limburgstädter unterlagen beim Aufsteiger FV Sontheim mit 0:2.

Für den Weilheimer Trainer Benjamin Geiger war es eine verdiente Niederlage, obwohl seine Jungs in einer spannenden Schlussphase mit etwas Glück einen Punkt hätten mitnehmen können.

Spätestens nach dem Sonntagsmatch gegen den TSV Blaustein wird man beim TSV Weilheim wissen, wohin die Reise diese Saison führt.

Quo vadis, TSV Weilheim? Wohin führt der Weg des radikal verjüngten Teams in dieser Saison? Nach den ersten beiden Auftritten ist noch kein schlüssiger Trend zu erkennen. Das Heimspiel gegen den TSV Blaustein könnte zum ersten richtigen Fingerzeig werden, ob sich die „jungen Wilden“ auf Dauer ohne Probleme in der Fußball-Landesliga behaupten können. Oder ob, wie von manchem Fan befürchtet, ein extrem harter Existenzkampf bevorsteht.

Gemeinsam stark: Die Weilheimer wollen am Sonntag zu Hause gegen Blaustein mit mannschaftlicher Geschlossenheit punkten. Foto: Markus Brändli
Gemeinsam stark: Die Weilheimer wollen am Sonntag zu Hause gegen Blaustein mit mannschaftlicher Geschlossenheit punkten. Foto: Markus Brändli

Zum Auftakt in die neue Saison feierte der TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga einen 4:2 (1:1)-Erfolg gegen den TSV Weilimdorf.

Alles richtig gemacht: Der neue Weilheimer Trainer Benjamin Geiger hat beim 4:2-Heimsieg zum Auftakt der Landesligarunde gegen Weilimdorf jene Spieler eingesetzt, die sich in der Vorbereitung als am fittesten erwiesen hatten - aus gutem Grund: „Wenn wir ein Spiel gewinnen wollen, müssen wir mehr laufen als der Gegner“, hatte Geiger seinem Team eingebläut. Genau das haben seine Jungs gemacht. Nach einer Stunde Spielzeit spielte nur noch eine Mannschaft - der TSVW.

Durchsetzungsstark: Deniz Emini (re.) und der TSVW haben zum Saisonstart gewonnen. Foto: Markus Brändli
Durchsetzungsstark: Deniz Emini (re.) und der TSVW haben zum Saisonstart gewonnen. Foto: Markus Brändli

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