Die Generalprobe für den Restrundenauftakt in der Fußball- Landesliga ist dem TSV Weilheim geglückt. Die Limburgstädter kamen im letzten Vorbereitungsspiel beim Ligakontrahenten TSV Weilimdorf zu einem 2:1 (1:0)-Erfolg. Die Freude über den sechsten Sieg im siebten Testspiel war bei Weilheims Trainer Benjamin Geiger allerdings getrübt: Cagatay Ayyildiz sah in der Schlussphase wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot und ist damit im ersten Pflichtspiel in diesem Jahr gegen den FV Sontheim gesperrt. „Die Entscheidung war zu hart. Ich hätte mir vom Schiedsrichter in dieser Situation mehr Fingerspitzengefühl gewünscht“, sagte Geiger nach dem Schlusspfiff.

Simon Kottmann und der TSV Weilheim dürfen auf eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte in der Landesliga hoffen.Foto: Markus Brändli
Simon Kottmann und der TSV Weilheim dürfen auf eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte in der Landesliga hoffen.Foto: Markus Brändli

Der Landesligist hat bereits vor dem ersten Vorbereitungsspiel des Jahres mit Personalsorgen zu kämpfen.

Nach vier harten Trainingseinheiten bestreitet Fußball-Landesligist TSV Weilheim am Sonntag um 14 Uhr sein erstes Testspiel gegen den Kreisliga A-Vertreter TSV Jesingen. Weilheims Trainer Benjamin Geiger war es wichtig, den ersten Test gegen einen klassentieferen Gegner abzuliefern. „Wir wollen versuchen dominant aufzutreten“, verspricht der 39-Jährige.

Marc Djorovic wechselt an die Lindach! Marc kam in der U14 zu uns nach Weilheim, spielte hier fünf Jahre und wechselte anschließend in die U19 des VfL Kirchheim. Nach Stationen in Göppingen und Bad Boll zog es ihn im Sommer zum SV Ebersbach. Nun dürfen wir ihn beim TSV herzlich willkommen heißen! Mit Marc bekommen wir einen Spieler mit einer Top-Einstellung, Erfahrungen im Herrenbereich auf Niveau und einer hohen Motivation. Der Albershausener wollte unbedingt zu uns und die Herausforderung Klassenerhalt annehmen. Zudem wird er uns auch in der neuen Saison ligenunabhängig erhalten bleiben! Ein weiterer Spieler mit Leidenschaft für den TSV. Herzlich willkommen, Marc!

Der Tabellenletzte stärkt seinem Trainer trotz der sportlichen Talfahrt den Rücken.

Der Auftakt war verheißungsvoll. Der 4:2-Sieg am 19. August gegen den TSV Weilimdorf weckte Hoffnungen auf eine erfolgreiche Weilheimer Saison. Morgen geht es zum Auftakt der Rückrunde wieder gegen Weilimdorf. Aber diesmal mit ganz anderen Erwartungen. Drei Monate und 14 Spiele später kämpft der TSVW als Tabellenletzter ums Überleben in der Landesliga.

In Weilheim sieht niemand schwarz: Trainer Benjamin Geiger genießt das Vertrauen der Verantwortlichen. Foto: Markus Brändli
In Weilheim sieht niemand schwarz: Trainer Benjamin Geiger genießt das Vertrauen der Verantwortlichen. Foto: Markus Brändli

Der TSV Weilheim ist beim großen Favoriten nah dran an einer Überraschung. Ferdi Er und Fatih Özkahraman reißen die Geiger-Elf beim 5:6 aus allen Träumen.

Am Ende war es eine ganz bittere Niederlage für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga: Die Limburgstädter unterlagen am Samstag bei der TSV Oberensingen mit 5:6 (3:2). Dabei reichte den Weilheimern eine dreimalige Zwei-Tore-Führung nicht, um wenigstens einen Zähler zu entführen. Den hätte die Geiger-Elf, die damit Tabellen-Schlusslicht bleibt, beim Favoriten mehr als verdient gehabt.

Die „Roten“ - diesmal in Schwarz - waren in der Anfangsphase in Oberensingen den entscheidenden Tick schneller.Foto: Markus Brändli
Die „Roten“ - diesmal in Schwarz - waren in der Anfangsphase in Oberensingen den entscheidenden Tick schneller.Foto: Markus Brändli

Der Landesliga-Letzte TSV Weilheim gastiert in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause bei Mannschaften, die zu Hause noch ungeschlagen sind. Morgen geht‘s nach Oberensingen.

Zum Abschluss des Jahres stehen für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga noch zwei schwierige Auswärtsspiele auf dem Programm. Obwohl die kommenden Gegner (am Samstag bei der TSV Oberensingen, danach beim TSV Weilimdorf) beide zu Hause bisher noch kein Spiel verloren haben, will Weilheims Trainer Benjamin Geiger unbedingt punkten: „Wir müssen noch was holen, damit der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz nicht zu groß wird.“

Eile tut Not: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker sind dringend auf Zählbares angewiesen. Foto: Genio Silviani
Eile tut Not: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker sind dringend auf Zählbares angewiesen. Foto: Genio Silviani

Trotz einer Vielzahl an guten Einschussmöglichkeiten und einem Torwart in Top-Form unterliegt der TSV Weilheim dem Tabellenzweiten Nafi Stuttgart mit 0:2.

Auch im letzten Heimspiel in diesem Jahr gab es für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga nichts zu holen. In einer mehr als unterhaltsamen Begegnung unterlagen die Limburgstädter Nafi Stuttgart mit 0:2 (0:2).

Auch die guten Paraden des Weilheimer Torwarts Jonas Schmidt konnten die Niederlage des TSVW nicht verhindern. Foto: Markus Brändli
Auch die guten Paraden des Weilheimer Torwarts Jonas Schmidt konnten die Niederlage des TSVW nicht verhindern. Foto: Markus Brändli

Landesliga // Bilder vom Spiel N.A.F.I. sind online

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Fußball-Landesliga Schlusslicht Weilheim erwartet am Sonntag das aufstiegsambitionierte Team von Nafi Stuttgart.

Am wenigsten Zähler, die schlechteste Defensive, die zweitgeringste Torausbeute: Statistikdeuter kommen beim TSV Weilheim schnell zu einem fundierten Urteil: schlimmer geht’s kaum noch. Dass der Fußball-Landesligist mit zwölf Partien am Stück ohne Sieg auch noch aktueller Rekordhalter in einer weiteren speziellen Berechnung ist, setzt eine weitere Pointe.

Das Lachen ist den meisten beim TSVW freilich längst vergangen. Vor der Partie gegen den Tabellenzweiten Nafi Stuttgart am Sonntag (14.30 Uhr) sind unter der Limburg keine Mutmacher in Sicht. So ist neben dem Negativtrend auch die Personaldecke weiter dünn. „In Bonlanden hatte ich wenigstens noch vier Feldspieler und einen Keeper auf der Bank, gegen Stuttgart werden es womöglich nur drei Feldspieler sowie ein Torwart sein“, lautet die Hochrechnung von Weilheims Trainer Benjamin Geiger. Anleihen aus der „Zweiten“ oder den U19-Junioren seien somit durchaus ein Thema.

Die Konkurrenz ist überzeugt von der Landesliga-Tauglichkeit des TSV Weilheim, der morgen nach Bonlanden muss.

Luca Greco ist ein Statistik-Freak. Der Co-Trainer des TSV Weilheim, der in dieser Woche den frischgebackenen Vater Benjamin Geiger als Chefcoach vertrat, weiß: „In den letzten zehn Jahren hat eine Mannschaft immer mindestens 30 Punkte gebraucht, um in der Liga zu bleiben.“ Höchste Zeit für die Limburgstädter, ihr bescheidenes Sechs-Punkte-Konto aufzustocken. Am besten schon morgen, 14.30 Uhr, beim Landesliga-Aufsteiger SV Bonlanden.

Vollgas voraus: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker wollen endlich wieder gewinnen. Foto: Genio Silviani
Vollgas voraus: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker wollen endlich wieder gewinnen. Foto: Genio Silviani

Der TSV Weilheim verliert sein Auswärtsspiel beim Aufsteiger von den Fildern deutlich mit 1:7 und wartet damit seit dem ersten Spieltag auf den zweiten Saisonsieg.

Deutliche Klatsche, deutliche Worte: Nach dem 1:7 bei Aufsteiger SV Bonlanden nahm ein gleichermaßen enttäuschter wie angefressener Weilheimer Trainer Benjamin Geiger kein Blatt vor den Mund. „Jeder Einzelne sollte in den Spiegel schauen und sich fragen, ob er heute richtig auf dem Platz war“, grantelte er, „mit solch einer Leistung haben wir in dieser Liga nichts verloren. Es hat die komplette Mannschaft versagt. Ich kann noch nicht einmal einen Spieler hervorheben.“

Der TSV Weilheim ziert erstmals in seiner achtjährigen Landesligazugehörigkeit das Tabellenende, hat den Glauben an den Klassenerhalt aber noch lange nicht verloren.

Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt - bloß umgekehrt: Keine 24 Stunden, nachdem die Landesligakicker des TSV Weilheim infolge des 0:3 gegen Hofherrnweiler auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht waren, konnte ein Roter trotzdem über beide Backen strahlen: Trainer Benjamin Geiger ist am Montag Vater einer Tochter geworden. Mutter und Kind sind wohlauf, der Herr Papa im siebten Himmel.

Redebedarf: Trainer Benjamin Geiger (re.), hier mit Cagatay Ayyildiz, muss seinen Spielern Selbstvertrauen einimpfen. Foto: Genio Silviani
Redebedarf: Trainer Benjamin Geiger (re.), hier mit Cagatay Ayyildiz, muss seinen Spielern Selbstvertrauen einimpfen. Foto: Genio Silviani