Der TSV Weilheim ist beim großen Favoriten nah dran an einer Überraschung. Ferdi Er und Fatih Özkahraman reißen die Geiger-Elf beim 5:6 aus allen Träumen.

Am Ende war es eine ganz bittere Niederlage für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga: Die Limburgstädter unterlagen am Samstag bei der TSV Oberensingen mit 5:6 (3:2). Dabei reichte den Weilheimern eine dreimalige Zwei-Tore-Führung nicht, um wenigstens einen Zähler zu entführen. Den hätte die Geiger-Elf, die damit Tabellen-Schlusslicht bleibt, beim Favoriten mehr als verdient gehabt.

Die „Roten“ - diesmal in Schwarz - waren in der Anfangsphase in Oberensingen den entscheidenden Tick schneller.Foto: Markus Brändli
Die „Roten“ - diesmal in Schwarz - waren in der Anfangsphase in Oberensingen den entscheidenden Tick schneller.Foto: Markus Brändli

Der Landesliga-Letzte TSV Weilheim gastiert in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause bei Mannschaften, die zu Hause noch ungeschlagen sind. Morgen geht‘s nach Oberensingen.

Zum Abschluss des Jahres stehen für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga noch zwei schwierige Auswärtsspiele auf dem Programm. Obwohl die kommenden Gegner (am Samstag bei der TSV Oberensingen, danach beim TSV Weilimdorf) beide zu Hause bisher noch kein Spiel verloren haben, will Weilheims Trainer Benjamin Geiger unbedingt punkten: „Wir müssen noch was holen, damit der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz nicht zu groß wird.“

Eile tut Not: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker sind dringend auf Zählbares angewiesen. Foto: Genio Silviani
Eile tut Not: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker sind dringend auf Zählbares angewiesen. Foto: Genio Silviani

Trotz einer Vielzahl an guten Einschussmöglichkeiten und einem Torwart in Top-Form unterliegt der TSV Weilheim dem Tabellenzweiten Nafi Stuttgart mit 0:2.

Auch im letzten Heimspiel in diesem Jahr gab es für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga nichts zu holen. In einer mehr als unterhaltsamen Begegnung unterlagen die Limburgstädter Nafi Stuttgart mit 0:2 (0:2).

Auch die guten Paraden des Weilheimer Torwarts Jonas Schmidt konnten die Niederlage des TSVW nicht verhindern. Foto: Markus Brändli
Auch die guten Paraden des Weilheimer Torwarts Jonas Schmidt konnten die Niederlage des TSVW nicht verhindern. Foto: Markus Brändli

Landesliga // Bilder vom Spiel N.A.F.I. sind online

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Fußball-Landesliga Schlusslicht Weilheim erwartet am Sonntag das aufstiegsambitionierte Team von Nafi Stuttgart.

Am wenigsten Zähler, die schlechteste Defensive, die zweitgeringste Torausbeute: Statistikdeuter kommen beim TSV Weilheim schnell zu einem fundierten Urteil: schlimmer geht’s kaum noch. Dass der Fußball-Landesligist mit zwölf Partien am Stück ohne Sieg auch noch aktueller Rekordhalter in einer weiteren speziellen Berechnung ist, setzt eine weitere Pointe.

Das Lachen ist den meisten beim TSVW freilich längst vergangen. Vor der Partie gegen den Tabellenzweiten Nafi Stuttgart am Sonntag (14.30 Uhr) sind unter der Limburg keine Mutmacher in Sicht. So ist neben dem Negativtrend auch die Personaldecke weiter dünn. „In Bonlanden hatte ich wenigstens noch vier Feldspieler und einen Keeper auf der Bank, gegen Stuttgart werden es womöglich nur drei Feldspieler sowie ein Torwart sein“, lautet die Hochrechnung von Weilheims Trainer Benjamin Geiger. Anleihen aus der „Zweiten“ oder den U19-Junioren seien somit durchaus ein Thema.

Der TSV Weilheim verliert sein Auswärtsspiel beim Aufsteiger von den Fildern deutlich mit 1:7 und wartet damit seit dem ersten Spieltag auf den zweiten Saisonsieg.

Deutliche Klatsche, deutliche Worte: Nach dem 1:7 bei Aufsteiger SV Bonlanden nahm ein gleichermaßen enttäuschter wie angefressener Weilheimer Trainer Benjamin Geiger kein Blatt vor den Mund. „Jeder Einzelne sollte in den Spiegel schauen und sich fragen, ob er heute richtig auf dem Platz war“, grantelte er, „mit solch einer Leistung haben wir in dieser Liga nichts verloren. Es hat die komplette Mannschaft versagt. Ich kann noch nicht einmal einen Spieler hervorheben.“

Die Konkurrenz ist überzeugt von der Landesliga-Tauglichkeit des TSV Weilheim, der morgen nach Bonlanden muss.

Luca Greco ist ein Statistik-Freak. Der Co-Trainer des TSV Weilheim, der in dieser Woche den frischgebackenen Vater Benjamin Geiger als Chefcoach vertrat, weiß: „In den letzten zehn Jahren hat eine Mannschaft immer mindestens 30 Punkte gebraucht, um in der Liga zu bleiben.“ Höchste Zeit für die Limburgstädter, ihr bescheidenes Sechs-Punkte-Konto aufzustocken. Am besten schon morgen, 14.30 Uhr, beim Landesliga-Aufsteiger SV Bonlanden.

Vollgas voraus: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker wollen endlich wieder gewinnen. Foto: Genio Silviani
Vollgas voraus: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker wollen endlich wieder gewinnen. Foto: Genio Silviani

Der TSV Weilheim ziert erstmals in seiner achtjährigen Landesligazugehörigkeit das Tabellenende, hat den Glauben an den Klassenerhalt aber noch lange nicht verloren.

Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt - bloß umgekehrt: Keine 24 Stunden, nachdem die Landesligakicker des TSV Weilheim infolge des 0:3 gegen Hofherrnweiler auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht waren, konnte ein Roter trotzdem über beide Backen strahlen: Trainer Benjamin Geiger ist am Montag Vater einer Tochter geworden. Mutter und Kind sind wohlauf, der Herr Papa im siebten Himmel.

Redebedarf: Trainer Benjamin Geiger (re.), hier mit Cagatay Ayyildiz, muss seinen Spielern Selbstvertrauen einimpfen. Foto: Genio Silviani
Redebedarf: Trainer Benjamin Geiger (re.), hier mit Cagatay Ayyildiz, muss seinen Spielern Selbstvertrauen einimpfen. Foto: Genio Silviani

Der TSV hält beim 0:3 gegen den Tabellenführer aus Hofherrnweiler eine Halbzeit lang gut mit, versäumt es aber, aus Chancen Tore zu machen. Wie es geht, zeigen die hocheffizienten Gäste.

Es war die erwartete Niederlage für den TSV Weilheim. Dennoch konnten die Jungs von Trainer Benjamin Geiger nach dem 0:3 (0:1) gegen Landesliga-Tabellenführer TSG Hofherrnweiler-Unterrombach das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen. „Ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen. Sie haben ein richtig gutes Spiel gemacht“, zollte der Weilheimer Übungsleiter seiner Mannschaft Respekt. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Limburgstädter ein gleichwertiger Gegner und hätten mit etwas mehr Glück im Abschluss sogar mit einer Führung in die Halbzeitpause gehen können. „Wir haben 15 Minuten vor dem Seitenwechsel das Spiel aus der Hand gegeben und konnten froh sein, nicht den Ausgleich kassiert zu haben“, meinte Gäste-Trainer Benjamin Bilger.

Lange Zeit auf Augenhöhe: Weilheims Robert Kljajic (rechts) im Zweikampf mit Daniel Rembold.Foto: Genio Silviani
Lange Zeit auf Augenhöhe: Weilheims Robert Kljajic (rechts) im Zweikampf mit Daniel Rembold.Foto: Genio Silviani

Abstiegsnöte beim TSV Weilheim. Mit dem TSV Buch wartet ein erfolgsverwöhnter Gegner.

Die Lage ist ernst für die Fußballer des TSV Weilheim. So ernst wie noch nie seit dem Aufstieg in die Landesliga 2010. Vor dem schweren Gang zum TSV Buch sitzt den „Roten“ das Abstiegsgespenst fest im Nacken. Und die Statistik macht ihnen wenig Hoffnung. In den letzten acht Jahren mussten drei Viertel aller Mannschaften, die nach dem zehnten Spieltag auf einem Abstiegsplatz standen, am Ende ins Gras beißen.

Weilheims Trainer Benjamin Geiger wird Papa. In der Mannschaft ist er das schon.

Trotz der schwarzen Serie von zehn Spielen ohne Sieg - es gibt noch freudige Ereignisse beim TSV Weilheim. Vor dem schweren Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer TSG Hofherrnweiler-Unterrombach am Sonntag um 14.30 Uhr wartet Trainer Benjamin Geiger stündlich darauf, Vater zu werden. Sein Co-Trainer Luca Greco war vier Wochen früher dran.

Abgesehen davon wird beim TSV das Thema Nachwuchs ohnehin großgeschrieben. Bei der unglücklichen 3:4-Niederlage in Buch standen nicht weniger als zehn Junioren auf dem Platz, die 20 Jahre oder jünger waren. Eine Rasselbande ohne Beispiel in der Landesliga. Die totale Verjüngungskur des Kaders war so nicht geplant, aber aufgrund von 17 Abgängen unvermeidlich

Der abstiegsbedrohte TSV Weilheim gerät vor der Winterpause immer mehr unter Zugzwang.

Die Landesligakicker des TSV Weilheim kommen nicht vom Fleck. Statt der im Vorfeld der beiden jüngsten Partien gegen die Kellerkonkurrenten aus Bargau und Neu-Ulm anvisierten vier Zähler, gab es bekanntlich nur einen - zu wenig, um den ersehnten Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg zu landen. „Wir stecken in einem Teufelskreis“, stöhnt Trainer Benjamin Geiger, „das nötige Selbstvertrauen für unsere Situation bekommt man eben nur durch Erfolgserlebnisse.“

Hart gelandet: Die Rot-Weißen aus Weilheim hinken den Erwartungen immer noch hinterher. Foto: Markus Brändli
Hart gelandet: Die Rot-Weißen aus Weilheim hinken den Erwartungen immer noch hinterher. Foto: Markus Brändli