Trainerrücktritt und zwei Platzverweise – beim Weilheimer Gegner SC Geislingen hat es in diesen Tagen ordentlich geknallt.

Vierzigtausend blühende Kirschbäume versetzen Weilheim am Sonntag in Feierlaune. Die gute Stimmung beim traditionellen Kirschblütenfest wäre perfekt, würden die TSV-Fußballer mit einem Heimsieg im Landesligaspiel gegen den SC Geislingen (15 Uhr) ihren Beitrag dazu leisten. Am guten Willen fehlt es jedenfalls nicht. Trainer Benjamin Geiger sagt mit spitzbübischem Lächeln: „Wir werden versuchen, dem Gegner ein paar Kirschen ins Netz zu legen.“

Auf seine Tore setzt Trainer Benjamin Geiger im Abstiegskampf: Angreifer Matteo Stefania ist mit sechs Treffern bester Torschütze der Weilheimer. Foto: Genio Silviani
Auf seine Tore setzt Trainer Benjamin Geiger im Abstiegskampf: Angreifer Matteo Stefania ist mit sechs Treffern bester Torschütze der Weilheimer. Foto: Genio Silviani

Nach vier Spielen ohne Niederlage verliert der TSV Weilheim erstmals wieder. Durch das 0:2 in Waldstetten und die Erfolge der Kellerkonkurrenz wächst der Abstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte.

Nichts zu holen gab es für den TSV Weilheim im Gastspiel der Fußball-Landesliga beim TSGV Waldstetten. Nach der 0:2 (0:0)-Niederlage ist der Höhenflug nach zehn Punkten aus fünf Spielen erst einmal gestoppt. Schlimmer noch: Da bis auf den TV Echterdingen alle vor dem TSVW platzierten Abstiegskandidaten gepunktet haben, beträgt der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz für Weilheim wieder vier Punkte.

Der in der Nachspielzeit gesicherte Sieg über Echterdingen könnte beim TSV Weilheim im Abstiegskampf zusätzliche Kräfte freisetzen.

Den Keeper ausgespielt, das Tor leer, der Punktgewinn zum Greifen nah. Marc Brodbeck wähnte sich am vergangenen Sonntag um kurz vor 16.50 Uhr als (Teil-)Erfolgsbringer für den TV Echterdingen. Beim Stand von 0:1 hatte der 31-Jährige den Ausgleich für die Landesligakicker von den Fildern auf dem Fuß, als ihm Marvin Heth die Tour gründlich vermasselte. Der Weilheimer Mittelfeldrenner klärte Brodbecks Schuss für seinen bereits geschlagenen Keeper Jonas Schmidt auf der Linie per Kopf und rettete dem abstiegsbedrohten TSVW so in der Nachspielzeit das nächste Teilchen im Erfolgspuzzle. „Da hatten wir endlich mal das Glück auf unserer Seite, das uns in der Vorrunde oft fehlte“, kommentiert Marvin Heth seine Glanztat, die den Weilheimern das vierte Spiel in Folge ohne Niederlage bescherte und die Hoffnung auf ein Happy End im Überlebenskampf der Landesliga nährt.

Hier noch beim Torschuss, in der Nachspielzeit gefeierter Held: Marvin Heth rettete dem TSVW gegen Echterdingen den Sieg. Foto: Genio Silviani
Hier noch beim Torschuss, in der Nachspielzeit gefeierter Held: Marvin Heth rettete dem TSVW gegen Echterdingen den Sieg. Foto: Genio Silviani

Der TSV Weilheim pirscht sich mit einem verdienten 1:0-Heimsieg gegen den TV Echterdingen bis auf einen Punkt an den Abstiegs-Relegationsplatz heran.

Der TSV Weilheim setzt seine Erfolgsserie in der Fußball-Landesliga fort. Mit dem gestrigen 1:0-(1:0)-Heimsieg gegen den TV Echterdingen holten die Limburgstädter aus den letzten vier Spielen zehn Punkte. Am Ende war der Weilheimer Marvin Heth der gefeierte Held. In der vierten Minute der Nachspielzeit rettete der 21-jährige auf der Torlinie seiner Mannschaft den so wichtigen Dreier. Es war die beste Chance im gesamten Spiel für eine enttäuschende Gastmannschaft. Nach einem mustergültigen Querpass von Max Knoll kam Marc Brodbeck völlig frei zum Schuss, doch Heth stand goldrichtig und klärte per Kopf für seinen bereits geschlagenen Torhüter. Der Punktgewinn für die Echterdinger wäre allerdings auch nicht verdient gewesen. Dies sah ihr Trainer Christopher Eisenhardt genauso: „Wir haben heute richtigen Müll gespielt.“ Auf der anderen Seite war Trainerkollege Benjamin Geiger ein glücklicher Mann: „Wir haben uns den Sieg erarbeitet und uns für eine tolle Leistung belohnt.“

https://www.teckbote.de/lokalsport/fussball/fussball-landesliga_artikel,-die-aufholjagd-geht-weiter-_arid,227837.html
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Der TSV Weilheim empfängt Ex-Trainer Christopher Eisenhardt mit dem TV Echterdingen.

Sieben Punkte aus drei Spielen - die kleine, aber feine Serie des TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga liest sich gut. Vor allem macht sie neue Hoffnung auf den Klassenerhalt, den viele im roten Lager nach einer deprimierenden Vorrunde schon abgeschrieben hatten. „Aber dafür müssen jetzt zu Hause wieder drei Punkte her“, fordert Trainer Benjamin Geiger nach dem jüngsten Teilerfolg in Ebersbach.

Weilheims Cagatay Ayyildiz. Foto: Genio Silviani
Weilheims Cagatay Ayyildiz. Foto: Genio Silviani

Der TSV Weilheim und sein Trainer einigen sich unabhängig von der Ligenzugehörigkeit auf eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr.

Schlaflose Nächte sind Benjamin Geiger fremd - nicht nur, dass sein viermonatiges Töchterchen ihm und seiner Frau ausreichend Schlaf gönnt. Auch die Frage nach seiner sportlichen Zukunft muss den 39-Jährigen nicht wachhalten: Geiger bleibt über die Saison hinaus Trainer der Weilheimer Fußballer, nachdem er und der Verein sich vorzeitig auf eine Verlängerung des Vertrags um ein Jahr geeinigt haben - unabhängig davon, in welcher Liga die Limburgstädter kommende Saison spielen. Soll heißen: Geiger, vergangenen Sommer für den verschnupft abgetretenen Chris Eisenhardt engagiert, wird auch in der Bezirksliga die Kommandos an der Seitenlinie geben, sofern die Weilheimer aus der Landesliga absteigen sollten.

Benjamin Geiger wird auch in der kommenden Saison für den TSV Weilheim an der Seitenlinie stehen. Foto: Genio Sivliani
Benjamin Geiger wird auch in der kommenden Saison für den TSV Weilheim an der Seitenlinie stehen. Foto: Genio Sivliani

Der TSV Weilheim erkämpft sich beim SV Ebersbach ein 1:1 und bleibt damit im dritten Spiel nacheinander ungeschlagen.

Einen Punkt oder gewonnen oder zwei verloren? Die Antwort auf diese Frage war aus Sicht der Weilheimer Landesligakicker gestern Abend um kurz vor 21 Uhr schnell beantwortet: Das 1:1 beim in der Rückrunde bis dahin verlustpunktfreien Tabellenachten SV Ebersbach bestätigt den Aufwärtstrend, den der TSVW seit der Winterpause verzeichnet. Sieben Zähler aus den vergangenen drei Spielen können sich nicht nur sehen lassen, sondern machen auch Mut im Kampf um den Klassenerhalt.

Nach zwei Siegen in Folge will der abstiegsbedrohte TSV Weilheim den Aufwärtstrend am morgigen Freitag beim Lokalrivalen fortsetzen.

Heute wird getagt, morgen gekickt. Die Weilheimer Landesligafußballer treten am heutigen Donnerstagabend geschlossen bei der jährlichen Abteilungsversammlung an, ehe es am Freitag zum SV Ebersbach geht (Anpfiff: 19 Uhr). Der sportliche Aufschwung erleichtert den Besuch des heutigen Treffens, bei dem keine Wahlen auf der Tagesordnung stehen. Neben Ehrungen und einem Bericht über die aktuelle Lage im Nachwuchsbereich steht in der Vereinsgaststätte „Dolce Vita“ die sportliche Situation der „Ersten“ ganz oben auf der Agenda.

Den Ebersbachern enteilen: Konstantinos Korbiakis (Szene aus dem Hinspiel) und die Weilheimer peilen morgen den dritten Sieg in Folge an. Foto: Markus Brändli
Den Ebersbachern enteilen: Konstantinos Korbiakis (Szene aus dem Hinspiel) und die Weilheimer peilen morgen den dritten Sieg in Folge an. Foto: Markus Brändli

Nach dem 2:0-Heimsieg über Bad Boll hat der TSVW den Rückstand aufs rettende Ufer verkürzt und darf weiter vom Klassenerhalt träumen.

Da waren‘s nur noch zwei: Dank eines überraschend ungefährdeten 2:0 (0:0)-Heimsiegs über Lokalrivale TSV Bad Boll haben die Landesligakicker des TSV Weilheim den Abstand auf den mutmaßlichen Relegationsplatz auf zwei Zähler verkürzt - zwar nur vorübergehend bis spätestens morgen Abend, aber doch spürbar genug, um bereits von einer Trendwende im Abstiegskampf zu sprechen. Immerhin hat der TSVW aus den bisherigen drei bisherigen Partien seit der Winterpause so viele Zähler geholt, wie in den gesamten 16 Partien der Hinrunde zusammen.

Der TSV Weilheim gewinnt nach 202 Tagen wieder ein Punktspiel. Stefania erlöst mit seinen beiden Treffern zum 2:1 in Blaustein Mannschaftskollegen und Trainer.

Nach genau 202 Tagen hat der TSV Weilheim wieder ein Punktspiel in der Fußball-Landesliga gewonnen. Gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Blaustein kamen die Weilheimer am Samstag in Jungingen zu einem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg. Dabei musste die Elf von Trainer Benjamin Geiger eine Halbzeit lang in Unterzahl bestehen. Cagatay Ayyildiz sah in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte.

https://www.teckbote.de/lokalsport/fussball/fussball-landesliga_artikel,-der-spuk-hat-ein-ende-_arid,226954.html
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Im Heimspiel am Freitag gegen den TSV Bad Boll will der TSVW den Sieg vom vergangenen Samstag in Blaustein vergolden.

Hurra wir leben noch! Der Titel eines bekannten Romans von Johannes Mario Simmel taugt seit dem unerwarteten 2:1-Erfolg in Blaustein auch als Leitsatz für den TSV Weilheim. Das Pflänzchen Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga soll morgen Abend im Kellerduell mit dem TSV Bad Boll im heimischen Lindachstadion weitere Nahrung bekommen.

Alles Kopfsache: Marc Djorovic und die TSVW-Kicker wittern nach dem zweiten Saisonsieg wieder Morgenluft im Abstiegskampf der Landesliga. Foto: Genio Silviani
Alles Kopfsache: Marc Djorovic und die TSVW-Kicker wittern nach dem zweiten Saisonsieg wieder Morgenluft im Abstiegskampf der Landesliga. Foto: Genio Silviani

Der TSV Weilheim dominiert das erste Spiel nach der Winterpause gegen den FV Sontheim, geht am Ende jedoch als 0:1-Verlierer vom Platz.

Der Auftakt zur Mission Klassenerhalt ist für die Landesligafußballer des TSV Weilheim gründlich in die Hose gegangen. Obwohl über weite Strecken der Partie das bessere Team, musste sich das Schlusslicht im ersten Spiel nach der Winterpause Kellerkonkurrent FV Sontheim vor heimischem Publikum mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Die Erfolgsgaranten für einen glücklichen Erfolg der Gäste waren Torschütze Daniel Gentner und Keeper Manuel Renner, der die Weilheimer mit seinen Paraden fast zur Verzweiflung bracht.

Stark am Ball, schwach im Abschluss: Die Weilheimer um Can Yilmaz haben sich gegen Sontheim trotz Überlegenheit nicht mit Punkten belohnt. Foto: Genio Silviani
Stark am Ball, schwach im Abschluss: Die Weilheimer um Can Yilmaz haben sich gegen Sontheim trotz Überlegenheit nicht mit Punkten belohnt. Foto: Genio Silviani