Der TSV Weilheim hatte das Teck-botenpokal-Turnier samt Teck-Senner-Supercup bereits als gut organisiertes und natürlich sportlich erfolgreiches Ereignis abgehakt. Doch der Leserbrief im Tevkboten vom 30. August zwingt die Fußballabteilung dazu, sich diesbezüglich nochmals zu Wort zu melden, wird doch im letzten Absatz die Äußerung unseres Trainers Chris Eisenhardt zur Terminansetzung als nicht ganz nachvollziehbar dargestellt. 

Katzenjammer beim TSV Weilheim: Beim 2:2 gegen den FC Heiningen haben sich die Landesligakicker erneut um den Lohn ihrer Mühen gebracht. 

Einen Punkt gewonnen, oder zwei verloren? Im Lager des TSV Weilheim wussten sie gestern nach Spielschluss zunächst nicht, wie sie das 2:2 gegen den FC Heiningen einordnen sollten. Immerhin hatte der bislang eher holprig in die Saison gestartete TSVW dem Verbandsligaabsteiger aus dem Nachbarort einen Kampf auf Augenhöhe geboten und den Titelfavoriten bis drei Minuten vor Schluss am Rande dessen erster Saisonniederlage gehabt. Andererseits verpassten es die Limburgstädter nach dem 2:2 gegen Bettringen und dem 1:2 gegen Echterdingen bereits zum dritten Mal, sich für ihren Aufwand in Form der vollen Punkteernte zu belohnen. „Das ist eine gefühlte Niederlage“, ärgerte sich TSVW-Trainer Chris Eisenhardt darum auch zu Recht.

Ferdi Er , Fußball-Landesliga: TSV Weilheim-FC Heiningen
Ferdi Er , Fußball-Landesliga: TSV Weilheim-FC Heiningen

Bleibt der TSV Weilheim im Mittelfeld stecken oder schafft er den Anschluss nach oben? Das ist heute an 19.30 Uhr gegen den 1. FC Heiningen die Frage. 

Beide Mannschaften treten mit frisch getanktem Selbstvertrauen und breiter Brust gegeneinander an. Nach dem für ihn enttäuschenden 2:2 gegen Aufsteiger SG Bettringen erteilte der Verbandsliga-Absteiger Heiningen dem TV Echterdingen beim 5:1 eine Lehrstunde. „Bei einer Halbzeitführung von 4:0 konnten wir uns leisten, einen Gang rauszunehmen und bei der Hitze für das schwere Spiel in Weilheim etwas zu schonen“, blickt FCH-Spielleiter Timo Rees zurück.

Mit einem 3:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim TSV Bad Boll ist der TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga auf die Erfolgsspur zurückgekehrt.  

Nach nur einem Zähler aus den ersten beiden Spielen war es für die Limburgstädter ein enorm wichtiger „Dreier“. Obwohl das Ergebnis den wahren Spielverlauf nicht ganz widerspiegelt. Die Gastgeber waren ein gleichwertiger Gegner, hätten bei besserer Chancenauswertung das Spiel auch durchaus für sich entscheiden können.

Jubel um und mit Ferdi Er: Weilheims „55er“ besorgte das 1:0 per Elfmeter und war Dreh- und Angelpunkt des TSVW-Spiels. Foto: Silviani
Jubel um und mit Ferdi Er: Weilheims „55er“ besorgte das 1:0 per Elfmeter und war Dreh- und Angelpunkt des TSVW-Spiels. Foto: Silviani

Schleunigst zurück in die Erfolgsspur wollen die Weilheimer Landesliga-Fußballer. Doch mit dem TSV Boll wartet schon die nächste hohe Hürde. 

Für den TSV Weilheim beginnt die Landesliga-Saison gewissermaßen mit zwei Wochen Verspätung. Nach den beiden kalten Duschen zum Auftakt plant die Elf von der Limburg am Samstag in Bad Boll zu ungewohnter Zeit (Spielbeginn um 17.30 Uhr) einen Neustart.

Fehlt in Bad Boll wegen einer Innenbanddehnung: Weilheims Angreifer André Kriks. Foto: Markus Brändli
Fehlt in Bad Boll wegen einer Innenbanddehnung: Weilheims Angreifer André Kriks. Foto: Markus Brändli

Der Weilheimer Torwart Ben Brenken war die tragische Figur bei der unglücklichen 1:2 (1:0)-Niederlage des TSV Weilheim beim TV Echterdingen. 

Als eigentlich keiner der knapp 200 Zuschauer noch mit einem Tor rechnete, schlug es doch noch im Weilheimer Gehäuse ein. Der eher harmlose Distanzschuss Hertels rutschte dem ansonsten sicher wirkenden TSVW-Keeper Ben Brenken durch seine regennassen Handschuhe – zum Entsetzen der Weilheimer Fußball-Fans hieß es plötzlich 1:2 (90.). Trainer Christopher Eisenhardt zeigte sich nach dem Spiel hinterher sehr enttäuscht, gab aber zu: „Wir haben verdient verloren.“ Eine Punkteteilung wäre aufgrund der Spielanteile das gerechtere Ergebnis gewesen, denn die Limburgstädter waren vor allem in der ersten Hälfte das bessere Team. „Wir haben in der zweiten Halbzeit keine Zweikämpfe mehr angenommen und müssen uns deshalb an die eigene Nase fassen“, sagte Eisenhardt.

Zweiter Anlauf für den ersten Saisonsieg: Fußball-Landesligist TSV Weilheim muss morgen beim TV Echterdingen ran. Dabei gibt es ein Wiedersehen.

Vor rund 15 Jahren kickten sie zusammen, am Samstag treffen sie erstmals als Trainer aufeinander. Christopher Eisenhardt (32) und Mario Estasi (42) haben einiges mehr gemeinsam als den Ruf, in ihrer Karriere beide beinharte Verteidiger beim VfL Kirchheim gewesen zu sein.

Schmerzhaft: Das 2:2 gegen Bettringen vergangenen Sonntag stellte für Domenic Brück und die Weilheimer Landesligakicker eine leichte Enttäuschung dar. Morgen beim TV Echterdingen soll im zweiten Anlauf der erste Saisonsieg her. Foto: Markus Brändli
Schmerzhaft: Das 2:2 gegen Bettringen vergangenen Sonntag stellte für Domenic Brück und die Weilheimer Landesligakicker eine leichte Enttäuschung dar. Morgen beim TV Echterdingen soll im zweiten Anlauf der erste Saisonsieg her. Foto: Markus Brändli

 

Der TSV Weilheim hat sich zum Saisonauftakt in der Fußball-Landesliga mit einem 2:2 (0:1) gegen die SG Bettringen zufrieden geben müssen. 

Mit einem Sieg wollten die Limburgstädter in die neue Saison starten – am Ende gab es eine gerechte Punkteteilung. Es hätte sogar noch schlimmer kommen können, denn als dem Aufsteiger kurz nach dem Seitenwechsel nach einem kapitalen Abwehrfehler der Weilheimer Hintermannschaft die 2:0-Führung geglückt war, sah es alles andere als gut für das Team von Neutrainer Christopher Eisenhardt aus. Das zweite Bettringer Tor war durchaus sehenswert, denn Tim Adam sorgte mit einem Heber aus über 20 Metern für das Highlight in diesem Spiel.

Lennart Zaglauer zieht ab. Trotz zweier Tore des Weilheimer Stürmers kam der TSVW zum Saisonstart nicht über ein 2:2 gegen Aufsteiger Bettringen hinaus. Foto: Markus Brändli
Lennart Zaglauer zieht ab. Trotz zweier Tore des Weilheimer Stürmers kam der TSVW zum Saisonstart nicht über ein 2:2 gegen Aufsteiger Bettringen hinaus. Foto: Markus Brändli

Die Vorfreude ist groß, die Rollen sind klar verteilt. Der TSV Weilheim geht als Favorit ins erste Landesligaheimspiel gegen Aufsteiger Bettringen. 

Chris Eisenhardt steht momentan auf der Sonnenseite des Lebens. Nach seiner Ernennung zum Cheftrainer folgte privates Glück – er wurde zum zweiten Mal Vater. Die lange Vorbereitung auf die neue Saison lief nahezu optimal mit vier Siegen bei nur einer Niederlage (TSG Tübingen 0:3), dem Gewinn des Teckbotenpokals und des Supercups. Nun hofft „Eise“ auf einen gelungenen Saisonstart: „Das wäre das i-Tüpfelchen für die vergangenen zwei Monate.“


Der TSV Weilheim hat die erste Auflage des Supercups gewonnen. Der Teckbotenpokalsieger bezwang gestern Sennerpokalgewinner Oberensingen 3:0. 

Diskutablerer Termin hin, fehlendes Renommee her: Die für den Sieg des Duells der beiden Zeitungsturniere ausgelobten 600 Euro nahm Landesligist TSV Weilheim gestern gerne in Empfang. „Das ist schönes Bonbon für den Saisonstart“, sagte TSVW-Trainer Christopher Eisenhardt, dessen Team den Bezirksligaaufsteiger aus Oberensingen von Beginn an nach Belieben dominierte.

Daumen hoch vom Trainer: Weilheims Chris Eisenhardt (im Hintergrund mit Mütze) freute sich über das, was André Kriks (am Ball) und Co gestern in Holzmaden zeigten. Zumal es für das 3:0 gegen Oberensingen den „Teck-Senner-Cup“ und 600 Euro gab. Fotos: Ralf Just
Daumen hoch vom Trainer: Weilheims Chris Eisenhardt (im Hintergrund mit Mütze) freute sich über das, was André Kriks (am Ball) und Co gestern in Holzmaden zeigten. Zumal es für das 3:0 gegen Oberensingen den „Teck-Senner-Cup“ und 600 Euro gab. Fotos: Ralf Just

„Teck-Senner-Supercup“ heißt der neuste Wettbewerb im Veranstaltungskalender des Fußball-Bezirks. Morgen Abend steigt in Holzmaden die Premiere. 

Kaum ist das 54. Teckbotenpokal-Turnier Geschichte, da schlägt der TSV Holzmaden ein neues Fußballkapitel auf: Im ersten „Teck-Senner-Supercup“-Duell ist er am morgigen Donnerstag Gastgeber der beiden aktuellen Zeitungscup-Sieger TSV Weilheim und TSV Oberensingen. Das Duell des Teckbotenpokal-Siegers gegen den Nürtinger Sennerpokal-Gewinner ab 19 Uhr ist für beide Clubs die letzte Generalprobe vor dem Rundenauftakt am kommenden Sonntag. Da empfängt der Landesligist von der Lindach die SG Bettringen, die Bezirksliga-Truppe des Ex-Ohmdener Trainers Peter Merkle kickt gegen den TV Nellingen.