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TSV Weilheim ist im Landesligaheimspiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach unter Zugzwang.

Es gibt im Fußballerleben Erquicklicheres, als auf einen Konkurrenten angewiesen zu sein. Just in dieser problematischen Ausgangslage stecken aktuell die Weilheimer Landesliga-Fußballer im Kampf um den zweiten Tabellenplatz, der bekanntlich gleichbedeutend mit der Eintrittskarte in die Verbandsliga-Relegation ist

Am Mittwochabend bekamen die Weilheimer eine weitere Kostprobe serviert, wie mental anstrengend die aktuelle Lage ist. Vizemeisterschaftskonkurrent FC Heiningen tat den Limburgstädtern nämlich den Gefallen eines Aussetzers nicht, besiegte im vorgezogenen Match des 26. Spieltages den wieder verstärkt abstiegsgefährdeten TSV Köngen vor 120 Zuschauern mit 4:0.

Der TSV Weilheim kann nur mit einem Sieg morgen in Köngen die Minichance auf Landesligaplatz zwei wahren.

„Unsere Jungs empfangen den Titelanwärter aus Weilheim“ - so wird auf der Internetseite des TSV Köngen das Landesligaspiel am Freitagabend (19.30 Uhr) in der heimischen Fuchsgrube angekündigt. Bei Chris Eisenhardt löst dies einerseits Bedauern, andererseits ein Schmunzeln aus. Gerne wäre der TSVW-Coach mit seiner Truppe noch auf Titelkurs. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache.

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Nach nur vier Punkten aus den letzten fünf Spielen steckt der Landesligist von der Limburg in der Krise.

Der TSV Weilheim taumelt in den Spuren des VfB Stuttgart. Nur vier Punkte aus den letzten fünf Spielen - der Landesligist von der Lindach steckt haargenau in derselben Ergebniskrise wie die Zweitliga-Roten vom Cannstatter Wasen. Bringt das Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten TSVG Waldstetten am Sonntag (15 Uhr) die Wende?

Der TSVW verliert sein Heimspiel gegen Hinterbänkler TSV Blaustein mit 1:2 und den zweiten Tabellenplatz an den FC Heiningen.

Das hatten sich die Verantwortlichen des TSV Weilheim ganz anders vorgestellt. Ein Heimsieg gegen den TSV Blaustein war fest eingeplant. Doch nach nicht einmal elf Spielminuten lagen die Limburgstädter bereits 0:2 in Rückstand - für den Weilheimer Trainer Christopher Eisenhardt unerklärlich: „Es kann einfach nicht sein, dass wir in der Anfangsphase solche Abwehrfehler machen.“ Die Gäste schossen im ersten Spielabschnitt insgesamt nur zweimal aufs Weilheimer Tor und beides Mal trafen sie ins Schwarze. „Im Fußball entscheiden letztendlich die Tore“, resümierte der Blausteiner Trainer Pater Passer.

Kein Durchkommen: Yücel Uluköyli und der TSV Weilheim haben sich an Blaustein die Zähne ausgebissen. Foto: Genio Silviani
Kein Durchkommen: Yücel Uluköyli und der TSV Weilheim haben sich an Blaustein die Zähne ausgebissen. Foto: Genio Silviani

Der TSV Weilheim konzentriert sich in den restlichen neun Spielen auf die Verteidigung des Relegationsplatzes.

Aus eins mach zwei: Fußball-Landesligist TSV Weilheim muss sich bezüglich der Zielstellung numerisch neu orientieren. Nach der 1:2-Niederlage vergangenen Samstag beim Spitzenreiter SF Dorfmerkingen beginnt mit der Heimpartie gegen den TSV Blaustein am Sonntag (15 Uhr) die Verteidigung des Relegationsplatzes. Weilheims Trainer Christopher Eisenhardt kann der wohl gänzlich entschwundenen Meisterschaftschance nichts Positives abgewinnen, anfangs der Woche sei das Tief nach der Niederlage noch bei allen spürbar gewesen. Doch nun steige die Zuversicht im Kampf um Tabellenplatz zwei und das Relegationsticket. „Die SF Dorfmerkingen stehen allerdings nicht aus Zufall da oben“, lautet Eisenhardts Einschätzung.

Beim 2:1-Sieg lässt Spitzenreiter SFD die Weilheimer Hoffnungen auf einen Punktgewinn binnen zwei Minuten platzen.

Der TSV Weilheim hat trotz guter Leistung einen Punktgewinn bei Landesligaspitzenreiter SF Dorfmerkingen verpasst. Bei nunmehr zehn Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze ist der Direktaufstieg für die Limburgstädter damit kein Thema mehr. „Der erste Platz ist weg“, glaubt auch der Weilheimer Trainer Christopher Eisenhardt, dessen Team einen Zähler auf dem Härstfeld durchaus verdient gehabt hätte. „Wir hatten das Quäntchen Glück“, befand auch Dorfmerkingens Trainer Helmut Dietterle.

Tabellenführer SFD erwartet morgen Nachmittag mit dem TSVW den ersten 
Verfolger im Kampf um die Meisterschaft der Landesliga.

In der Fußball-Landesliga richten sich Wochenende alle Blicke auf das Härtsfeld im östlichsten Zipfel von Baden-Württemberg. Dort, wo sich sonst Fuchs und Hase gute Nacht sagen, steigt am Samstag, 15.30 Uhr, das absolute Spitzenspiel zwischen dem souveränen Tabellenführer SF Dorfmerkingen und dem ersten Verfolger TSV Weilheim - mehr Gipfeltreffen geht nicht.

Um den Anschluss an Landesligaprimus Dorfmerkingen nicht zu verlieren, ist der TSVW am Sonntag gegen den SC Geislingen auf einen Sieg angewiesen.

Der TSV Weilheim in der Zwickmühle: Vorne drohen die Sportfreunde Dorfmerkingen aus dem Blickfeld des Landesligazweiten zu verschwinden. Von hinten üben der TV Echterdingen und der FC Heiningen mächtig Druck aus. Morgen um 15 Uhr kommt der SC Geislingen ins Lindachstadion. „Wenn wir weiter oben dran bleiben wollen, müssen wir dieses Heimspiel unbedingt gewinnen“, erklärt Weilheims Sportchef Günther Friess unmissverständlich. Trainer Christopher Eisenhardt spricht gar von einem „Sechs-Punkte-Spiel“.

Umringt von Gegnern: Der Druck für den Tabellenzweiten aus Weilheim wird größer. Foto: Markus Brändli
Umringt von Gegnern: Der Druck für den Tabellenzweiten aus Weilheim wird größer. Foto: Markus Brändli

Eisenhardt-Truppe muss beim 1:0-Sieg alle Register ziehen. 
Geislinger Abwehrspieler halten lange dagegen.

Es war keine spielerische Offenbarung, was den knapp 200 Zuschauern von beiden Mannschaften geboten wurde, doch für den Weilheimer Trainer Christopher Eisenhardt zählten nach dem Schlusspfiff nur die drei Punkte. „Unser Plan ist voll aufgegangen. Nach neun Gegentoren in zwei Spielen wollten wir zu Null spielen“, sagte er. Der TSV Weilheim schlug den SC Geislingen mit 1:0.

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Zum Start in die Restrückrunde hat der TSV Weilheim gestern Abend gegen Bad Boll eine empfindliche 2:5 (1:2)-Heimniederlage kassiert.

Hoch geflogen, hart gelandet und am Ende sogar noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Aufstiegsambitionen der Weilheimer Landesligakicker haben gestern Abend einen empfindlichen Dämpfer abbekommen. „Heute haben ausnahmslos alle versagt“, schimpfte TSVW-Trainer Chris Eisenhardt nach der 2:5-Heimklatsche gegen den Tabellensiebten TSV Bad Boll, die bei konsequenterer Chancenverwertung der Gäste sogar noch höher hätte ausfallen können. „Weilheim ist mit dem Ergebnis noch gut bedient“, urteilte auch Bolls Trainer Benjamin Geiger, dessen Team nicht nur eindrucksvoll Revanche für die 0:3-Hinspielniederlage genommen hat, sondern auch eine gewaltige Portion Selbstvertrauen für die nun verbleibenden 14 Spiele getankt hat.

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