Der TSV wehrt sich in Waldstetten eine Stunde lang erfolgreich, dann bestraft eine Böe die destruktive Spielweise der Gäste.

Die Leistung war zufriedenstellend, das Ergebnis nicht: Der TSV Weilheim hat in der Fußball-Landesliga bei der TSGV Waldstetten mit 0:2 (0:0) verloren. Eine Stunde lang machten die Limburgstädter fast alles richtig, dann geriet die Elf von Trainer Christopher Eisenhardt unglücklich in Rückstand. Ein Windstoß brachte den Tabellenzweiten in Führung. Ein verunglückter Flankenball von Serkan Özgür senkte sich über den Weilheimer Torwart Ben Brenken zum 1:0 ins Tor (60.). Der TSVW-Keeper sah dabei alles andere als gut aus. Weilheims Coach Chris Eisenhardt wollte seinem Torwart allerdings keinen Vorwurf machen: „Ben hat uns in der ersten Halbzeit mit tollen Paraden im Spiel gehalten. Das Gegentor war aufgrund der Windverhältnisse schwer zu berechnen.“

Weilheims Noch-Trainer Chris Eisenhardt quälen die Abstiegssorgen gleich doppelt. Das Gleiche gilt für seinen Nachfolger Geiger.

In Weilheim geht bei den Landesliga-Fußballern das Abstiegsgespenst um. Die Lage spitzt sich zu. Vor dem schweren Gang am Sonntag zum Tabellenzweiten Waldstetten ist der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf vier Punkte geschrumpft.

Was für ein Absturz für die Mannen vom TSVW, die mit großen Ambitionen in die Saison gestartet waren! Bis zum 15. Spieltag war ihre Welt noch in Ordnung. Dritter Platz, Aufstiegschancen intakt. Mit der Heimpleite gegen Nafi Stuttgart begann die Talfahrt. Zuletzt vier Spiele ohne Sieg, nur zwei von zwölf möglichen Punkten. Platz acht und plötzlich mittendrin im Sorgenkeller.

Der TSV Weilheim zeigt sich im Heimspiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach von seiner kämpferischen Seite, belohnt sich aber nicht.

Einen Punkt geholt oder zwei verloren? Der TSV Weilheim ist in der Fußball-Landesliga im Heimspiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Obwohl die Limburgstädter vor allem spielerisch das bessere Team waren, mussten sie sich am Ende mit einer Punkteteilung zufrieden geben Der nach der Pause eingewechselte Manuel Lisac erzielte in der 76. Minute den späten Ausgleich.

Bestes Ernte-Wetter, aber nur der halbe Ertrag: Die Weilheimer Sorgenfalten sind nach dem mageren 1:1 zuhause gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nicht weniger geworden.Foto: Markus Brändli
Bestes Ernte-Wetter, aber nur der halbe Ertrag: Die Weilheimer Sorgenfalten sind nach dem mageren 1:1 zuhause gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nicht weniger geworden.Foto: Markus Brändli

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Der TSV Weilheim bekommt es am Sonntag mit einem aktuell sehr erfolgsverwöhnten ­Gegner zu tun. Bei einer Niederlage werden die Abstiegssorgen größer.

Zweifel an den Realitäten gibt es unter der Limburg keine mehr. Dass der TSV Weilheim urplötzlich mittendrin in einem der womöglich verrücktesten Landesliga-Abstiegskämpfe seit Jahren ist, hat sich herumgesprochen. Gegen die aufstrebende TSG Hofherrnweiler-Unterrombach droht am Sonntag weiteres Ungemach. „Technisch und spielerisch eine der besten Mannschaften der Liga“, urteilte unlängst Manuel Rothweiler, Spielertrainer des FV 09 Nürtingen, über die Kicker aus der Aalener Weststadt.

Stürzen Lennart Zaglauer und seine Mitspieler weiter in den Abstiegsstrudel?Foto: Markus Brändli
Stürzen Lennart Zaglauer und seine Mitspieler weiter in den Abstiegsstrudel?Foto: Markus Brändli

Die Sorgenfalten unter der Limburg werden immer größer. Nach der deutlichen 0:4 (0:2)-Niederlage beim SV Ebersbach hat der TSV Weilheim nur noch vier Zähler Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. „Jetzt müssen wir Gras fressen“, forderte Weilheims Trainer Christopher Eisenhardt nach dem über weite Strecken schwachen Auftritt seiner Mannschaft, die einmal mehr Opfer ihrer eigenen Unkonzentriertheit wurde. „Wir machen in den letzten Spielen einfach zu viele Fehler“, ärgerte sich Eisenhardt.

Anzeige Dabei hatte seine Mannschaft vielversprechend begonnen, konnte aber die teilweise gut vorgetragenen Angriffe nicht ordentlich zu Ende spielen. Zu überhastet wurde die ein oder andere gute Schussmöglichkeit abgeschlossen.

Für Weilheims Noch-Trainer Eisenhardt wird‘s etwas ungemütlich. Beim TSVW ist ein Neuanfang im Gange und beim zukünftigen Verein Echterdingen Abstiegsnot

Seine sportliche Zukunft ist mit den fixierten Wechseln zum TV Echterdingen geklärt. Trotzdem beschleicht den Noch-Weilheim-Trainer Christopher Eisenhardt und seinen künftigen „Co“, den bisherigen TSV-Spieler Daniel Heisig, ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Haben sie Pech, finden sie sich in der nächsten Saison eine Klasse tiefer in der Bezirksliga wieder.

Noch ruht der Ball, aber am Sonntag gegen Ebersbach wollen die Weilheimer wieder Gas geben. Foto: Markus Brändli
Noch ruht der Ball, aber am Sonntag gegen Ebersbach wollen die Weilheimer wieder Gas geben. Foto: Markus Brändli

Der TSV Weilheim kassiert beim 2:2 im Heimspiel gegen Blaustein in den Schlussminuten vor der Pause einen Doppelpack.

Da wäre mehr drin gewesen: Bei der 2:2 (1:2)-Punkteteilung gegen den TSV Blaustein war Fußball-Landesligist TSV Weilheim vor allem im zweiten Spielabschnitt das bessere Team. Die Gastgeber verpassten aber trotz einiger guter Möglichkeiten einen dreifachen Punktgewinn.

Über die Klinge: Weilheims Kapitän Mike Tausch bekommt das gestreckte Bein des Gegners zu spüren.Foto: Markus Brändli
Über die Klinge: Weilheims Kapitän Mike Tausch bekommt das gestreckte Bein des Gegners zu spüren.Foto: Markus Brändli

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Seit Dienstag steht fest, dass Benjamin Geiger zur neuen Saison Trainer der Landesliga-Mannschaft beim TSV Weilheim wird. Gestern Abend wurde bei einer gemeinsamen Besprechung der beiden Herrenteams die Mannschaft informiert und der Trainer stellte sich vor.

Benjamin Geiger, aktuell noch bis zum Saisonende Trainer in Boll, wird vorerst wie üblich für ein Jahr an den TSV gebunden sein. Mit der neuen Ausrichtung und Struktur in der Abteilung konnte er sich voll identifizieren und beide Seiten streben darüber hinaus eine längerfristige Zusammenarbeit an.

Frische Frühlingsgefühle überall, nur unter der Limburg ist man noch auf der Suche nach einem neuen Trainer. Als folge dessen ist es auch für viele Spieler unsicher wie es weiter geht.

Die Abteilungsleitung ist jedoch bestrebt hier so schnell wie möglich Fakten zu schaffen um dann auch zeitnah mit den Spieler die ausstehenden gespräche zu führen.

Paul Schrievers, der junge neue Abteilungsleiter, ist sich der Problematik bewusst. „Die Spieler warten, wer Trainer wird“, meint er und versichert: „Das Thema wird sich zügig erledigen. Wir haben einige Kandidaten“.

In Kürze wird der neue Trainer vorgestellt werden und dann hofft man, auch die notwendige Ruhe in das Team und in das Umfeld zu bekommen.

 

Vor dem Derby in Boll kursieren Gerüchte über einen Wechsel des Weilheimer Coachs zur neuen Saison zum Ligarivalen auf die Fildern.

Gerüchte sind die Rauchfahnen der Wahrheit. Wenn dieses aus Frankreich überlieferte Zitat heute noch seine Berechtigung hat, kommt etwas mehr Licht in die nebulösen Parolen dieser Tage um diverse Trainerwechsel. So deutet einiges darauf hin, dass Weilheims scheidender Coach Chris Eisenhardt in der kommenden Saison beim Landesliga-Rivalen TV Echterdingen anheuert.

Quo vadis, Chris Eisenhardt: Der Weilheimer Trainer soll Gerüchten zufolge kommende Saison den Landesligarivalen TV Echterdingen übernehmen. Foto: Markus Brändli
Quo vadis, Chris Eisenhardt: Der Weilheimer Trainer soll Gerüchten zufolge kommende Saison den Landesligarivalen TV Echterdingen übernehmen. Foto: Markus Brändli

Der TSV Weilheim verliert nicht nur das Spiel beim Lokalrivalen, sondern auch Mittelfeldmann Tobias Heim per Roter Karte.

Nichts zu holen gab es für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga beim Lokalderby in Bad Boll. Die Gastgeber kamen gegen die Limburgstädter zu einem verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg. Für den TSVW war es nach drei Siegen die erste Niederlage.

Dank eines späten Treffers ihres Kapitäns gewinnen die Weilheimer ihr Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TSV Köngen

In einem über weite Strecken schwachen Spiel ist der TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga gegen den TSV Köngen zu einem knappen 1:0 (0:0)-Sieg gekommen. Erst ein verwandelter Foulelfmeter von Mike Tausch sieben Minuten vor Schluss hatte die Limburgstädter auf die Siegerstraße gebracht. Köngens Trainer Stephan Hartenstein war nach dem Schlusspfiff über die Elfmeterentscheidung ziemlich verärgert: „Das Foulspiel war außerhalb des Strafraums.“ Auch sein Torhüter Felix Lache pflichtete ihm bei: „An den Spuren im Rasen konnte man es deutlich sehen, dass es außerhalb war.“

Hier versucht er‘s noch vergeblich, später gelang Mike Tausch per Elfmeter der Siegtreffer für Weilheim. Foto: Markus Brändli
Hier versucht er‘s noch vergeblich, später gelang Mike Tausch per Elfmeter der Siegtreffer für Weilheim. Foto: Markus Brändli


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