Dramatik servierte unterdessen der TSV Weilheim seinen Anhängern im Lindachstadion. Mit 2:0 durch Tore von Fabio Brandner und Salih Egrlic führten die zuletzt so fleißigen Punktesammler bereits gegen den FV Plochingen. Zehn Minuten vor Spielende glich der FVP jedoch innerhalb von 120 Sekunden aus. Dann geschah das, was die Gäste in Rage versetzte:

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Nach einer Egrlic-Flanke fabrizierte FVP-Akteur Kai Weber eine Bogenlampe, der Ball klatschte gegen die Unterkante der Latte, Plochingens Keeper Patrick Gratz wehrte den Ball anschließend ab. „Das Leder war nie und nimmer hinter der Linie“, schwor FVP-Pressewart Roland Egger Mark und Bein. Schiedsrichter Markus Portner sah es anders und gab den Treffer. „Das Tor war für Weilheim ein Geschenk Gottes“, so Eggers Einschätzung. Die Gemüter nach dem Abpfiff beruhigten sich nur langsam. Weilheims Trainer Benjamin Geiger gab sich in der Sache diplomatisch. „Der Ball könnte knapp hinter der Linie gewesen sein“, merkte der Coach vorsichtig an. Tor oder kein Tor - Der TSV Weilheim setzt seinen steilen Aufwärtstrend fort. Mit dem 1:0 im Derby gegen Neidlingen kam die Wende.

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