Bittere Niederlage für den TSV Weilheim: Beim ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Neu-Ulm kassiert das Team von Trainer Benjamin Geiger erst in der letzten Spielminute das entscheidende Tor zum 1:2.

Rückschlag für den TSV Weilheims im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga: Die Limburgstädter unterlagen beim direkten Konkurrenten TSV Neu-Ulm mit 1:2 (0:1). Erst in der letzten Spielminute gelang den Gastgebern das entscheidende Tor. Nach einer Unstimmigkeit in der TSVW-Abwehr und einem mustergültigen Flankenwechsel von Adin Kajan tauchte Mehmet Ali Fidan plötzlich frei vor dem Weilheimer Tor auf und netzte eiskalt ein. Zuvor war die Elf von Trainer Benjamin Geiger auf dem besten Wege, das Spiel nach dem Rückstand zu wenden. Der Weilheimer Übungsleiter wollte trotz der unglücklichen Pleite nichts schön reden: „Nach so einer schwachen ersten Halbzeit hätten wir den Sieg auch nicht verdient gehabt.“

 

In dieser Aussage steckt viel Wahres drin, hatten die Limburgstädter in der ersten Halbzeit doch gerade mal eine nennenswerte Torchance. Nach einer verunglückten Freistoßflanke von Konstandinos Korbiakis hatte der Neu-Ulmer Torwart Volkan Maden große Mühe, den Ball gerade noch über die Querlatte zu lenken (34.). Doch trotz der Überlegenheit der Neu-Ulmer konnten auch die Gastgeber sich kaum gegen die tief gestaffelte Weilheimer Abwehr frei spielen. Die beste Möglichkeit resultierte aus einem Fehler des TSVW, als Mittelfeldspieler Can Yilmaz durch einen groben Fehlpass einen Konter der Ulmer einleitete. Erst kurz vor der Pause war es dann so weit: Nach einem perfekten Zuspiel von Awet Kidane entwischte Burak Tastan seinem Gegenspieler und erzielte die 1:0-Führung (37.).

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Weilheimer ein ganz anderes Gesicht und setzten die Gastgeber mächtig unter Druck. Mit Erfolg: Nach einem Freistoß von Can Yilmaz war der zur Halbzeit eingewechselte Matteo-Pio Stefania per Kopf zur Stelle und versenkte den Ball zum 1:1 (57.). Auch in der Folgezeit waren die Limburgstädter das bessere Team und hätten bei besserer Chancenauswertung durchaus in Führung gehen können. „Wenn die Weilheimer das Spiel gedreht hätten, wäre das nicht unverdient gewesen“, meinte auch der Neu-Ulmer Trainer Ünal Demirkiran. Die Gastgeber waren im zweiten Spielabschnitt nur noch durch gelegentliche Konter gefährlich. „Die haben wir nicht gut zu Ende gespielt“, ärgerte sich der Neu-Ulmer Coach. Aber auch die Gäste hatten durch Dogukan Dogan (76.) und Matteo-Pio Stefania (85.) noch zwei riesige Möglichkeiten, das entscheidende Tor zu schießen. Am Ende gelang jedoch den Hausherren mit dem einzig gefährlich vorgetragenen Angriff im zweiten Durchgang der Siegestreffer.

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