Bei der 1:6-Heimniederlage gegen den TSV Blaustein hat der TSVW nicht den Hauch einer Chance und muss sich nun auf Abstiegskampf einstellen.

Der TSV Weilheim geht in der Fußball-Landesliga schweren Zeiten entgegen. Die 1:6 (1:2)-Heimniederlage gegen den TSV Blaustein - eine Mannschaft, die eher im unteren Tabellendrittel anzusiedeln ist - hat deutlich gezeigt, dass den Limburgstädtern ein knallharter Abstiegskampf bevor steht. Das Team von Trainer Benjamin Geiger hatte im gesamten Spielverlauf nicht den Hauch einer Chance.

Keinerlei Entfaltungsmöglichkeit hatten Deniz Emini (rechts) und die Weilheimer gegen die Gäste aus Blaustein. Foto: Marcel Heckel
Keinerlei Entfaltungsmöglichkeit hatten Deniz Emini (rechts) und die Weilheimer gegen die Gäste aus Blaustein. Foto: Marcel Heckel

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Anders die Gäste, die vor rund 80 Zuschauern von Beginn an das aggressivere Team waren und nach nicht einmal zwei Spielminuten durch Sebastian Hinkl mit 1:0 in Führung (2.) lagen. In der Folgezeit verpasste es die Elf von Trainer Benjamin Reiser, weiter Tore nachzulegen. Die besten Möglichkeiten wurden durch Sebastian Hinkl (7.) und Markus Erthle (20.) leichtfertig vergeben.

Das zweite Tor ließ trotzdem nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckball von Michael Passer fühlte sich in der Weilheimer Abwehr niemand für Markus Breunig zuständig, der keine Mühe hatte, das Leder aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Torlinie zu drücken (28.). Noch vor dem Seitenwechsel gelang den Limburgstädtern durch Deniz Emini der 1:2-Anschlusstreffer (44.).

Davon offensichtlich beflügelt, hatten die Weilheimer nach der Pause ihre beste Phase, ohne jedoch zwingend vor dem Blausteiner Tor zu agieren. Besser machten es die Gäste, die mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff durch Michael Passer auf 3:1 erhöhten (62.) - die Vorentscheidung, nach der die Blausteiner ihren Torhunger allerdings noch lange nicht gestillt hatten. Nach einem Doppelschlag innerhalb von nur vier Minuten durch Michael Passer (68.) und Marius Veith (72.) führten die Gäste 5:1, ehe Oliver Schlotter den Schlusspunkt unter eine einseitige Begegnung setzte (90.).

Die einzige Möglichkeit für den TSV Weilheim im zweiten Spielabschnitt gab es erst eine Minute vor dem Abpfiff durch einen Schuss von Robert Kljajic, den der Blausteiner Schlussmann Timo Stoiber mit einer sehenswerten Parade über die Querlatte lenken konnte.

Der Blausteiner Trainer Benjamin Reiser war über den Galaauftritt seiner Jungs entsprechend happy: „Wir hatten in den letzten Spielen schon einen deutlichen Aufwärtstrend gezeigt und wollten aus Weilheim durchaus etwas mitnehmen.“ Sein Weilheimer Kollege Geiger war nach dem Schlusspfiff sichtlich enttäuscht: „Wir dürfen uns vom ersten Heimsieg nicht blenden lassen. Um die Klasse zu halten, müssen wir uns deutlich steigern.“

Quelle: https://www.teckbote.de/lokalsport/fussball/fussball-landesliga_artikel,-weilheimer-erleben-ihr-blaues-wunder-_arid,219647.html