Karl-Josef Deutelmoser appelliert beim Landesliga-Staffeltag an die Vernunft der Trainer und Funktionäre.

Mittlerweile ist Karl-Josef Deutelmoser seit zehn Jahren Staffelleiter in der Fußball-Landesliga. Beim Staffeltag in der Vereinsgaststätte des TSV Weilimdorf wurde Deutelmoser am Samstag einstimmig wiedergewählt. Trotz einiger Spielausfälle zeigte sich Deutelmoser mit dem Verlauf der vergangenen Saison zufrieden: „Die Vereine haben gut miteinander harmoniert.“

Für den TSV Weilheim beginnt die Landesligasaison am 19. August mit einem Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf.Foto: Carsten Riedl
Für den TSV Weilheim beginnt die Landesligasaison am 19. August mit einem Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf.Foto: Carsten Riedl

Auch wenn die Runde gleich mit einem Spielabbruch begann: Die Partie zwischen der SG Bettringen und dem TSV Buch konnte wegen eines heftigen Gewitters nicht fortgesetzt werden. Am 10. Spieltag waren erneut die Bettringer die Leidtragenden, als die Partie gegen den SV Eberbach nach der schweren Verletzung eines Bettringer Spielers abgebrochen wurde. Witterungsbedingte Spielausfälle gab es vom 11. November bis zum 18. März. Erst am 25. März konnte wieder ein kompletter Spieltag ausgetragen werden.

In der Fairnesstabelle blieben mit Köngen, Frickenhausen, Buch, Weilimdorf und Waldstetten gleich fünf Vereine ohne Rote Karte. Gleich viermal Rot kassierte der TSV Weilheim - Saisonrekord. Fairste Teams der Runde waren der TSV Buch und die TSGV Waldstetten. „Bei allen Vereinen gibt es hier allerdings noch Luft nach oben“, meinte Deutelmoser.

Am meisten ärgerte sich der Staffelleiter über das Verhalten in der Coachingzone: „Es ist jedes Jahr dasselbe. Ich weiß nicht, was ich dazu noch sagen soll. Vielleicht brächte eine höhere Geldstrafe Besserung.“ Funktionäre am Spielfeldrand hätten Vorbilder zu sein, unterstrich er.

Sperre nur noch für Pflichtspiele

Harald Müller, der Vorsitzende des Verbands-Spielausschusses, stellte noch einmal klar, dass es ab dem 1. Juli keine gedruckten Spielerpässe mehr gibt. Zudem wird ab der neuen Saison die Sperrstrafe nach Feldverweisen für Pflichtspiele verhängt. Einzige Ausnahme: wenn die Sperre länger als zwölf Wochen dauert. Eine weitere kleine Regeländerung betrifft die Trinkpause. Sie soll künftig nicht mehr länger als eine Minute dauern.

Regelspieltag in der Landesliga ist der Sonntag. Wann gespielt werden soll, bestimmt ab der neuen Saison jedoch der gastgebende Verein alleine. In den letzten Jahren war dies nur mit Zustimmung des Gegners möglich. In der kommenden Runde wird es außerdem keinen verschärften Abstieg geben. Vier Teams steigen direkt ab, der Tabellenzwölfte muss in die Relegation. Dies ändert sich nur, sollte keine Mannschaft aus der Verbandsliga in die Landesliga-Staffel 2 absteigen. In diesem Fall gäbe es nur drei Direktabsteiger, der Viertletzte müsste in die Relegation.

Die Saison beginnt am 19. August und endet am 8. Juni 2019. Die letzten beiden Spieltage werden wie üblich am Samstag um 17 Uhr zeitgleich ausgetragen. Der TSV Weilheim beginnt mit einem Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf, danach geht es zum Aufsteiger FV Sontheim/Brenz. Das zweite Heimspiel bestreiten die Weilheimer gegen den TSV Baustein. Dreimal spielen die Roten an einem Freitag, elfmal an einem Samstag. Die restlichen Spiele werden wie gewohnt am Sonntag ausgetragen.

Die Eintrittspreise in der Landesliga bleiben unverändert. Männer haben nach wie vor sechs Euro zu bezahlen, von Frauen werden vier Euro verlangt. Der nächste Staffeltag findet im Bezirk Donau/Iller statt, entweder beim TSV Blaustein oder beim TSV Neu-Ulm.

Quelle: https://www.teckbote.de/lokalsport/lokalnachrichten-lokalsport_artikel,-regelkorrekturen-und-aerger-in-der-coachingzone-_arid,218057.html