Der TSV Weilheim zeigt sich im Heimspiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach von seiner kämpferischen Seite, belohnt sich aber nicht.

Einen Punkt geholt oder zwei verloren? Der TSV Weilheim ist in der Fußball-Landesliga im Heimspiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Obwohl die Limburgstädter vor allem spielerisch das bessere Team waren, mussten sie sich am Ende mit einer Punkteteilung zufrieden geben Der nach der Pause eingewechselte Manuel Lisac erzielte in der 76. Minute den späten Ausgleich.

Bestes Ernte-Wetter, aber nur der halbe Ertrag: Die Weilheimer Sorgenfalten sind nach dem mageren 1:1 zuhause gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nicht weniger geworden.Foto: Markus Brändli
Bestes Ernte-Wetter, aber nur der halbe Ertrag: Die Weilheimer Sorgenfalten sind nach dem mageren 1:1 zuhause gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nicht weniger geworden.Foto: Markus Brändli

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Der Weilheimer Trainer Christopher Eisenhardt fand trotzdem lobende Worte für seine Mannschaft: „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und uns für den großen Aufwand in der Schlussphase belohnt.“ Auch sein Kollege Benjamin Bilger pflichtete dem bei: „Es war ein glücklicher Punkt für uns, mit dem ich sehr gut leben kann, denn die Weilheimer zeigten heute eindeutig mehr Siegeswillen.“

Dabei wurden die Gastgeber kalt erwischt. Nach nicht einmal sechs Spielminuten gelang Timo Frank der frühe Führungstreffer. Und dies aus Sicht des TSV Weilheim recht unglücklich. Ein Weilheimer Abwehrspieler wollte den Ball aus der Gefahrenzone schlagen, der Abpraller landete genau bei Timo Frank, der das Leder aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste.

Weilheim verdaute den Schock schnell. Nur wenige Minuten später hatte Lennard Zaglauer die Möglichkeit zum Ausgleich. Er scheiterte jedoch an Gäste-Schlussmann Denis Burkert (14.). Auch Sven Dobler hatte kein Glück, als er aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (18.). Der Ausgleichstreffer lag förmlich in der Luft. Die beste Chance hatte dann erneut Zaglauer. Nach einer schönen Einzelleistung scheiterte der gefährlichste Weilheimer Stürmer am Pfosten. Den Nachschuss setzte Mike Tausch einige Meter am Tor vorbei (27.).

Nach dem Seitenwechsel waren die Limburgstädter weiter bemüht, dem Spiel eine Wende zu geben, aber gegen die gut stehende Gästeabwehr war schwer durchzukommen. Gäste-Coach Bilger ärgerte sich nach dem Spiel über die vergebene Riesenchance von Philipp Leister. Als der Weilheimer Mike Tausch das Leder an der Strafraumgrenze vertändelte, hatte der TSG-Stürmer freie Bahn, scheiterte aber am gut herauslaufenden Weilheimer Torwart Ben Brenken (73.). „Das muss einfach ein Tor sein“, schimpfte Bilger.

Nur drei Zeigerumdrehungen später gelang den Gastgebern dann mit der ersten nennenswerte Torchance im zweiten Durchgang der Ausgleichstreffer. Es war wieder einmal Lennard Zaglauer, der von den TSG-Abwehrspielern nicht in den Griff zu bekommen war. Er legte den Ball maßgerecht in die Mitte, und Manuel Lisac nutzte die Chance. In einer spannenden Schlussphase hatten die Limburgstädter noch eine richtig gute Möglichkeit. Nach einer Vorlage von Lennard Zaglauer kam erneut Lisac einen Schritt zu spät (85.).

Quelle: https://www.teckbote.de/lokalsport/lokalnachrichten-lokalsport_artikel,-das-glas-ist-halb-leer-_arid,215382.html