Die Sorgenfalten unter der Limburg werden immer größer. Nach der deutlichen 0:4 (0:2)-Niederlage beim SV Ebersbach hat der TSV Weilheim nur noch vier Zähler Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. „Jetzt müssen wir Gras fressen“, forderte Weilheims Trainer Christopher Eisenhardt nach dem über weite Strecken schwachen Auftritt seiner Mannschaft, die einmal mehr Opfer ihrer eigenen Unkonzentriertheit wurde. „Wir machen in den letzten Spielen einfach zu viele Fehler“, ärgerte sich Eisenhardt.

Anzeige Dabei hatte seine Mannschaft vielversprechend begonnen, konnte aber die teilweise gut vorgetragenen Angriffe nicht ordentlich zu Ende spielen. Zu überhastet wurde die ein oder andere gute Schussmöglichkeit abgeschlossen.

 

Besser machten‘s die Gastgeber, die nach einer Standardsituation durch Benjamin Klement mit 1:0 in Führung (14.) gingen. In der Folgezeit wurden die Ebersbacher immer stärker und hätten schon früher für klare Verhältnisse sorgen können. Dem zweiten Treffer des SVE ging wieder ein grober Fehler voraus. Nach einem harmlosen Schussversuch von Lars Grünenwald konnte Weilheims Keeper Ben Brenken das Leder nicht richtig festhalten. Caglar Celiktas war zur Stelle und markierte das 2:0 (29.). Die beste Chance zum Anschlusstreffer im ersten Spielabschnitt hatte Anastasios Ketsemenidis, doch dieser scheiterte aus spitzem Winkel am Ebersbacher Torwart Timo Schurr (32.).

Nach dem Seitenwechsel wäre den Weilheimern fast der Anschluss gelungen. Nach einem maßgerechten Flankenball schoss Emrah Polat das Leder aus drei Metern an die Unterkante der Querlatte – eine strittige Szene. „Der Ball war eindeutig hinter der Torlinie“, meinte Polat. Schiedsrichter Johannes Deiß ließ jedoch weiterspielen. Im Gegenzug fiel das 3:0 durch Vincenzo Parrinello (54.). Obwohl die Begegnung ab diesem Moment entschieden war, gab es noch eine strittige Entscheidung. Nach einem eher harmlosen Foul von Can Kanarya erhielt der Weilheimer Abwehrspieler die Ampelkarte, nachdem er zuvor schon Gelb gesehen hatte. „Eine völlig falsche Entscheidung“, grantelte TSVW-Trainer Eisenhardt.

In der Schlussphase versäumten es die Gastgeber, einen noch höheren Sieg zu erzielen. Bis auf das 4:0 von Vincenzo Parrinello (71.) gab es keinen weiteren Treffer mehr für die Platzherren. Der Ebersbacher Trainer Dinko Radojevic war nach dem Schlusspfiff dennoch hoch zufrieden: „Wir hatten das Spiel neunzig Minuten lang im Griff und haben vier schöne Tore erzielt.“

Quelle: https://www.teckbote.de/lokalsport/tsv-weilheim_artikel,-weilheim-geht-die-luft-aus-_arid,215004.html