Nach vier Trainingseinheiten haben die Landesliga-Fußballer des TSV Weilheim ihr erstes Erfolgserlebnis. Das Testspiel gegen den A-Ligisten KSG Eislingen endete am Samstag 7:0 (2:0). Weilheims neuer Trainer Benjamin Geiger war zufrieden: „Sieben Tore muss man erst einmal erzielen. Das Spiel hat aber auch gezeigt, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.“ Überbewerten wollte Geiger den Erfolg nicht: „In der zweiten Halbzeit ist dem KSG die Luft ausgegangen.“

Munteres Scheibenschießen im Lindachstadion: Der Kreisligist aus Eislingen war kein Prüfstein für den TSV Weilheim.Foto: Markus Brändli
Munteres Scheibenschießen im Lindachstadion: Der Kreisligist aus Eislingen war kein Prüfstein für den TSV Weilheim.Foto: Markus Brändli

Karl-Josef Deutelmoser appelliert beim Landesliga-Staffeltag an die Vernunft der Trainer und Funktionäre.

Mittlerweile ist Karl-Josef Deutelmoser seit zehn Jahren Staffelleiter in der Fußball-Landesliga. Beim Staffeltag in der Vereinsgaststätte des TSV Weilimdorf wurde Deutelmoser am Samstag einstimmig wiedergewählt. Trotz einiger Spielausfälle zeigte sich Deutelmoser mit dem Verlauf der vergangenen Saison zufrieden: „Die Vereine haben gut miteinander harmoniert.“

Für den TSV Weilheim beginnt die Landesligasaison am 19. August mit einem Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf.Foto: Carsten Riedl
Für den TSV Weilheim beginnt die Landesligasaison am 19. August mit einem Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf.Foto: Carsten Riedl

TSV WEILHEIM LANDESLIGA 2018-2019
TSV WEILHEIM LANDESLIGA 2018-

Der Neue ist bereit: Wenn die Landesligakicker des TSV Weilheim am kommenden Montag in die sechswöchige Saisonvorbereitung starten, will Neu-Trainer Benjamin Geiger Mannschaft und Umfeld mit seinem Enthusiasmus anstecken. Im Interview verrät der 38-jährige A-Lizenz-Inhaber, wie er das anstellen will, auf welche Art Trainer sich die Spieler einstellen müssen und warum er zum Gewinnen nicht unbedingt Zuschauer braucht.

Ihr langjähriger Weggefährte in Boll, Günter Ascherl, sagt über Sie: „Benny ist konsequent, arbeitet nach modernen Methoden und versteht es gut, junge Spieler zu entwickeln“ - wie sieht das konkret aus?

"Es wird kein einfaches Jahr": Benjamin Geiger weiß um die Schwere der Aufgabe als Weilheimer Coach. Foto: Markus Brändli

Benjamin Geiger: Ich rede mit den jungen Spielern, um ihnen ihre Stärken und Schwächen zu zeigen. Dementsprechend versuche ich mein Training auszurichten und das einzufordern, was ich am Wochenende auf dem Platz sehen will. Dafür ist es wichtig, mit Videoanalyse der Spiele zu arbeiten. Das hatte ich auch in Boll schon so gemacht.

Der TSV Weilheim blamiert sich beim letzten Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht FV 09 Nürtingen und verliert mit 1:5.

Zum Abschluss der Fußball-Landesliga-Saison hat es für den TSV Weilheim gegen das Tabellenschlusslicht FV 09 Nürtingen eine 1:5 (1:1)-Klatsche gegeben. Der Weilheimer Trainer Christopher Eisenhardt wollte auch nichts schön reden: „Das war nicht Landesligatauglich.“ Dennoch hatte der TSVW-Trainer kurz nach Spielschluss Grund zur Freude, nämlich als ihn die frohe Kunde erreichte, dass sein künftiger Verein TV Echterdingen den Klassenerhalt geschafft hat. Noch mehr beschäftige Eisenhardt allerdings die schlechte Leistung seiner Jungs im letzten Punktspiel. „Ich schäme mich für diese Leistung“, sagte der Weilheimer Übungsleiter.

Immer einen Tick zu spät. Foto: Carsten Riedl
Immer einen Tick zu spät. Foto: Carsten Riedl

Der TSV Weilheim gewinnt gegen den TSV Buch aus einer massierten Abwehr heraus.

Es war ein von Taktik geprägtes Spiel mit dem glücklicheren Händchen auf Seiten der Weilheimer. Der TSV Weilheim hat in der Fußball-Landesliga beim TSV Buch einen nicht unverdienten 2:0 (1:0)-Erfolg erreicht. Noch-Trainer Christopher Eisenhardt hatte seine Mannschaft auf die äußeren Gegebenheiten und die Spielweise des Gegners glänzend eingestellt. „Ich manchen Situationen muss man sich einfach anpassen“, sagte der Weilheimer Coach nach dem Spiel. Seine Ausrichtung, mit einer Fünferabwehrkette gegen die heimstarken Buchener zu agieren, ging voll und ganz auf. Die Gastgeber besaßen zwar eindeutig mehr Spielanteile, bissen sich aber gegen die gut organisierte Weilheimer Hintermannschaft die Zähne aus. Dem Team von Trainer Harald Haug gelang es trotz klarer Feldüberlegenheit nicht, den Weilheimer Fünferabwehrriegel zu knacken. Zudem war, wenn es einmal gefährlich wurde, auf den sehr gut disponierten Weilheimer Schlussmann Ben Brenken Verlass.

Weilheimer gastieren morgen beim TSV Buch um den Gewinner des ZDF-Torwandschießens.

Die Landesligakicker des TSV Weilheim bekommen es am morgigen Samstag im bayerischen Buch mit einem aktuellen Fernsehstar zu tun. Buchs Angreifer Patrick Sailer verzückte vergangenen Samstagabend beim Saisonfinale des ZDF-Torwandschießen (die 13 Tagessieger traten an) nicht nur ein Millionenpublikum, sondern betrieb auch aktive Altersvorsorge: Er gewann als Gesamtsieger ein Wertpapierdepot in Höhe von 25 000 Euro. Buchs Trainer Harry Haug war im Anschluss nicht um einen guten Spruch verlegen. „Er ist eine coole Sau“, scherzte der Coach angesichts der Nervenstärke seines Kickers. Sailer soll dem Vernehmen nach auch heute gegen Weilheim auflaufen, obwohl diverse Feierlichkeiten im Anschluss an den Coup stattfanden.

Der TSV Weilheim verliert sein Heimspiel gegen Tabellenführer FC Heiningen mit 0:1 und trauert etlichen vergebenen Chancen nach.

Da war mehr drin: Fußballlandesligist TSV Weilheim ist Tabellenführer FC Heiningen unglücklich mit 0:1 (0:0) unterlegen. Das Tor des Tages für die Heininger, die damit Platz eins verteidigten, fiel per Foulelfmeter, den ausgerechnet der ehemalige Weilheimer André Kriks „rausgeholt“ hatte. „Wir haben ein großartiges Spiel gemacht und hätten mit etwas mehr Glück sogar gewinnen können“, analysierte TSVW-Trainer Chris Eisenhardt. Allein Anastasios Ketsemenidis ließ drei verheißungsvolle Einschussmöglichkeiten ungenutzt.

Anastasios Ketsemenidis zieht ab - der 24-Jährige vergab gegen Heiningen mehrfach aus aussichtsreicher Position.Foto: Markus Brändli
Anastasios Ketsemenidis zieht ab - der 24-Jährige vergab gegen Heiningen mehrfach aus aussichtsreicher Position.Foto: Markus Brändli

Im Heimspiel gegen den FC Heiningen verzichtet Weilheims Trainer Chris Eisenhardt auf Mike Tausch und Lennart Zaglauer.

Sie sind fit, brennen auf ihren Einsatz und haben sich auch nichts zuschulden kommen lassen. Und dennoch müssen sich Kapitän Mike Tausch und Lennart Zaglauer vom TSV Weilheim morgen im Lindachstadion mit der Zuschauerrolle begnügen. Im Landesliga-Heimspiel gegen Spitzenreiter 1. FC Heiningen (Anpfiff 15.30 Uhr) verzichtet Trainer Christopher Eisenhardt freiwillig auf seine beiden besten Stürmer, die zusammen fast die Hälfte aller Weilheimer Tore (Tausch zwölf, Zaglauer acht) erzielt haben.

Während der TSV Weilheim nach zwei Siegen in Folge und mit inzwischen 39 Punkten auf dem Konto morgen gelassen zum TSV Weilimdorf fahren kann, ist die Situation für drei der vier Teams, die bereits heute Abend am Ball sind, wesentlich verzwickter. Tabellenführer FC Heiningen muss ebenso gewinnen wie der SV Ebersbach und der TSV Köngen, die den direkten Vergleich wagen.

Landesliga TSV Weilheim (rot/ 14 Can Kanarya) gegen TSV Weilimdorf (weiss/19 Carmine Pescione) Bild: Der Teckbote
Landesliga TSV Weilheim (rot/ 14 Can Kanarya) gegen TSV Weilimdorf (weiss/19 Carmine Pescione) Bild: Der Teckbote

Der TSV Weilimdorf sorgt per 5:3-Sieg für lange Gesichter bei den Limburgstädtern, deren Coach harsche Kritik übt.

Der kleine Höhenflug des TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga ist schon wieder beendet. Nach zwei Siegen in Folge gab es beim TSV Weilimdorf eine 3:5-(0:2)-Auswärtsniederlage. Entsprechend angefressen zeigte sich Weilheims Trainer Christopher Eisenhardt: „Das war eine katastrophale Leistung von uns. Jeder, der das Weilheimer Trikot getragen hat, sollte sich schämen.“ Auf der anderen Seite war der Weilimdorfer Trainer Daniel Goss voll des Lobes für sein Team: „Wir haben verdient gewonnen und eine hervorragte erste Halbzeit gespielt.“

Torhüter Jonas Schmidt hält das glückliche 1:0 für den TSV Weilheim gegen Bargau fest. Mike Tauschs Strafstoß entscheidet unspektakuläre Partie.

Der TSV Weilheim bleibt in der Fußball-Landesliga in der Erfolgspur. Im Heimspiel gegen den FC Germania Bargau feierten die Weilheimer einen etwas glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg. Großen Anteil am Erfolg hatte zweifellos Torhüter Jonas Schmidt. Der 20-jährige hielt 13 Minuten vor Schluss einen Foulelfmeter von Bargaus Stürmer Christian Kreutter und erhielt nach dem Spiel ein Sonderlob von seinem Trainer: „Jonas hat uns im Spiel gehalten und war maßgeblich verantwortlich für die drei Punkte“, stellt Chris Eisenhardt fest, der nach dem Schlusspfiff schnurstracks zu seinem Torhüter lief und sich bedankte: „Ich habe Jonas immer gesagt, die guten Trainingsleistungen über die gesamte Saison gesehen werden irgendwann belohnt.“

Ketsemenidis lässt seinen Bargauer Gegenspieler in dieser Szene schlecht aussehen.Foto: Markus Brändli
Ketsemenidis lässt seinen Bargauer Gegenspieler in dieser Szene schlecht aussehen.Foto: Markus Brändli

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