Nach dem 2:0-Heimsieg über Bad Boll hat der TSVW den Rückstand aufs rettende Ufer verkürzt und darf weiter vom Klassenerhalt träumen.

Da waren‘s nur noch zwei: Dank eines überraschend ungefährdeten 2:0 (0:0)-Heimsiegs über Lokalrivale TSV Bad Boll haben die Landesligakicker des TSV Weilheim den Abstand auf den mutmaßlichen Relegationsplatz auf zwei Zähler verkürzt - zwar nur vorübergehend bis spätestens morgen Abend, aber doch spürbar genug, um bereits von einer Trendwende im Abstiegskampf zu sprechen. Immerhin hat der TSVW aus den bisherigen drei bisherigen Partien seit der Winterpause so viele Zähler geholt, wie in den gesamten 16 Partien der Hinrunde zusammen.

Im Heimspiel am Freitag gegen den TSV Bad Boll will der TSVW den Sieg vom vergangenen Samstag in Blaustein vergolden.

Hurra wir leben noch! Der Titel eines bekannten Romans von Johannes Mario Simmel taugt seit dem unerwarteten 2:1-Erfolg in Blaustein auch als Leitsatz für den TSV Weilheim. Das Pflänzchen Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga soll morgen Abend im Kellerduell mit dem TSV Bad Boll im heimischen Lindachstadion weitere Nahrung bekommen.

Alles Kopfsache: Marc Djorovic und die TSVW-Kicker wittern nach dem zweiten Saisonsieg wieder Morgenluft im Abstiegskampf der Landesliga. Foto: Genio Silviani
Alles Kopfsache: Marc Djorovic und die TSVW-Kicker wittern nach dem zweiten Saisonsieg wieder Morgenluft im Abstiegskampf der Landesliga. Foto: Genio Silviani

Der TSV Weilheim gewinnt nach 202 Tagen wieder ein Punktspiel. Stefania erlöst mit seinen beiden Treffern zum 2:1 in Blaustein Mannschaftskollegen und Trainer.

Nach genau 202 Tagen hat der TSV Weilheim wieder ein Punktspiel in der Fußball-Landesliga gewonnen. Gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Blaustein kamen die Weilheimer am Samstag in Jungingen zu einem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg. Dabei musste die Elf von Trainer Benjamin Geiger eine Halbzeit lang in Unterzahl bestehen. Cagatay Ayyildiz sah in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte.

https://www.teckbote.de/lokalsport/fussball/fussball-landesliga_artikel,-der-spuk-hat-ein-ende-_arid,226954.html
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Der TSV Weilheim dominiert das erste Spiel nach der Winterpause gegen den FV Sontheim, geht am Ende jedoch als 0:1-Verlierer vom Platz.

Der Auftakt zur Mission Klassenerhalt ist für die Landesligafußballer des TSV Weilheim gründlich in die Hose gegangen. Obwohl über weite Strecken der Partie das bessere Team, musste sich das Schlusslicht im ersten Spiel nach der Winterpause Kellerkonkurrent FV Sontheim vor heimischem Publikum mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Die Erfolgsgaranten für einen glücklichen Erfolg der Gäste waren Torschütze Daniel Gentner und Keeper Manuel Renner, der die Weilheimer mit seinen Paraden fast zur Verzweiflung bracht.

Stark am Ball, schwach im Abschluss: Die Weilheimer um Can Yilmaz haben sich gegen Sontheim trotz Überlegenheit nicht mit Punkten belohnt. Foto: Genio Silviani
Stark am Ball, schwach im Abschluss: Die Weilheimer um Can Yilmaz haben sich gegen Sontheim trotz Überlegenheit nicht mit Punkten belohnt. Foto: Genio Silviani

Die Generalprobe für den Restrundenauftakt in der Fußball- Landesliga ist dem TSV Weilheim geglückt. Die Limburgstädter kamen im letzten Vorbereitungsspiel beim Ligakontrahenten TSV Weilimdorf zu einem 2:1 (1:0)-Erfolg. Die Freude über den sechsten Sieg im siebten Testspiel war bei Weilheims Trainer Benjamin Geiger allerdings getrübt: Cagatay Ayyildiz sah in der Schlussphase wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot und ist damit im ersten Pflichtspiel in diesem Jahr gegen den FV Sontheim gesperrt. „Die Entscheidung war zu hart. Ich hätte mir vom Schiedsrichter in dieser Situation mehr Fingerspitzengefühl gewünscht“, sagte Geiger nach dem Schlusspfiff.

Simon Kottmann und der TSV Weilheim dürfen auf eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte in der Landesliga hoffen.Foto: Markus Brändli
Simon Kottmann und der TSV Weilheim dürfen auf eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte in der Landesliga hoffen.Foto: Markus Brändli

Der Landesligist hat bereits vor dem ersten Vorbereitungsspiel des Jahres mit Personalsorgen zu kämpfen.

Nach vier harten Trainingseinheiten bestreitet Fußball-Landesligist TSV Weilheim am Sonntag um 14 Uhr sein erstes Testspiel gegen den Kreisliga A-Vertreter TSV Jesingen. Weilheims Trainer Benjamin Geiger war es wichtig, den ersten Test gegen einen klassentieferen Gegner abzuliefern. „Wir wollen versuchen dominant aufzutreten“, verspricht der 39-Jährige.

Der Tabellenletzte stärkt seinem Trainer trotz der sportlichen Talfahrt den Rücken.

Der Auftakt war verheißungsvoll. Der 4:2-Sieg am 19. August gegen den TSV Weilimdorf weckte Hoffnungen auf eine erfolgreiche Weilheimer Saison. Morgen geht es zum Auftakt der Rückrunde wieder gegen Weilimdorf. Aber diesmal mit ganz anderen Erwartungen. Drei Monate und 14 Spiele später kämpft der TSVW als Tabellenletzter ums Überleben in der Landesliga.

In Weilheim sieht niemand schwarz: Trainer Benjamin Geiger genießt das Vertrauen der Verantwortlichen. Foto: Markus Brändli
In Weilheim sieht niemand schwarz: Trainer Benjamin Geiger genießt das Vertrauen der Verantwortlichen. Foto: Markus Brändli

Der TSV Weilheim ist beim großen Favoriten nah dran an einer Überraschung. Ferdi Er und Fatih Özkahraman reißen die Geiger-Elf beim 5:6 aus allen Träumen.

Am Ende war es eine ganz bittere Niederlage für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga: Die Limburgstädter unterlagen am Samstag bei der TSV Oberensingen mit 5:6 (3:2). Dabei reichte den Weilheimern eine dreimalige Zwei-Tore-Führung nicht, um wenigstens einen Zähler zu entführen. Den hätte die Geiger-Elf, die damit Tabellen-Schlusslicht bleibt, beim Favoriten mehr als verdient gehabt.

Die „Roten“ - diesmal in Schwarz - waren in der Anfangsphase in Oberensingen den entscheidenden Tick schneller.Foto: Markus Brändli
Die „Roten“ - diesmal in Schwarz - waren in der Anfangsphase in Oberensingen den entscheidenden Tick schneller.Foto: Markus Brändli

Der Landesliga-Letzte TSV Weilheim gastiert in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause bei Mannschaften, die zu Hause noch ungeschlagen sind. Morgen geht‘s nach Oberensingen.

Zum Abschluss des Jahres stehen für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga noch zwei schwierige Auswärtsspiele auf dem Programm. Obwohl die kommenden Gegner (am Samstag bei der TSV Oberensingen, danach beim TSV Weilimdorf) beide zu Hause bisher noch kein Spiel verloren haben, will Weilheims Trainer Benjamin Geiger unbedingt punkten: „Wir müssen noch was holen, damit der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz nicht zu groß wird.“

Eile tut Not: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker sind dringend auf Zählbares angewiesen. Foto: Genio Silviani
Eile tut Not: Simon Kottmann und die TSVW-Kicker sind dringend auf Zählbares angewiesen. Foto: Genio Silviani

Landesliga // Bilder vom Spiel N.A.F.I. sind online

-> IRISTA

Trotz einer Vielzahl an guten Einschussmöglichkeiten und einem Torwart in Top-Form unterliegt der TSV Weilheim dem Tabellenzweiten Nafi Stuttgart mit 0:2.

Auch im letzten Heimspiel in diesem Jahr gab es für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga nichts zu holen. In einer mehr als unterhaltsamen Begegnung unterlagen die Limburgstädter Nafi Stuttgart mit 0:2 (0:2).

Auch die guten Paraden des Weilheimer Torwarts Jonas Schmidt konnten die Niederlage des TSVW nicht verhindern. Foto: Markus Brändli
Auch die guten Paraden des Weilheimer Torwarts Jonas Schmidt konnten die Niederlage des TSVW nicht verhindern. Foto: Markus Brändli

Fußball-Landesliga Schlusslicht Weilheim erwartet am Sonntag das aufstiegsambitionierte Team von Nafi Stuttgart.

Am wenigsten Zähler, die schlechteste Defensive, die zweitgeringste Torausbeute: Statistikdeuter kommen beim TSV Weilheim schnell zu einem fundierten Urteil: schlimmer geht’s kaum noch. Dass der Fußball-Landesligist mit zwölf Partien am Stück ohne Sieg auch noch aktueller Rekordhalter in einer weiteren speziellen Berechnung ist, setzt eine weitere Pointe.

Das Lachen ist den meisten beim TSVW freilich längst vergangen. Vor der Partie gegen den Tabellenzweiten Nafi Stuttgart am Sonntag (14.30 Uhr) sind unter der Limburg keine Mutmacher in Sicht. So ist neben dem Negativtrend auch die Personaldecke weiter dünn. „In Bonlanden hatte ich wenigstens noch vier Feldspieler und einen Keeper auf der Bank, gegen Stuttgart werden es womöglich nur drei Feldspieler sowie ein Torwart sein“, lautet die Hochrechnung von Weilheims Trainer Benjamin Geiger. Anleihen aus der „Zweiten“ oder den U19-Junioren seien somit durchaus ein Thema.