Der TSV Weilheim I komplettierte das vereinsinterne Finale durch einen glücklichen Sieg über den Überraschungs-Halbfinalisten AC Catania Kirchheim. Wie schon in der Vorrunde gegen den ACC und im Achtelfinale gegen den SV Nabern tat sich der Landesligist aber schwer gegen den klassenniedrigeren und tief stehenden Gegner. Und einmal mehr benötigten die Weilheimer auch die Hilfe des gegnerischen Goalies, um zum Erfolg zu kommen. Über weite Strecken der Partie gelang es den Kirchheimern das Spiel offen zu halten. Weilheimer Chancen durch André Kriks (8.) und Domenic Brück (20.) standen Catania-Möglichkeiten durch Benjamin Sigel (17.) und Daniele Attorre (22.) gegenüber. Nach dem Seitenwechsel verlor die ohnehin nicht sonderlich ereignisreiche Partie weiter an Niveau – bis zur 52. Minute. Catania-Torspieler Furkan Aydemir ging sechs Meter vor seinem Gehäuse nicht entschlossen genug zum Ball und wurde von Timo Mader überlistet, der aus dieser Distanz abzog. Der Ball prallte schließlich von Aydemir ab und trudelte zum Entsetzen der ACC-Bank und der Fans ins Tor – das Finale Weilheim gegen Weilheim war perfekt und schreibt Teckbotenpokal-Geschichte.


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