Der TSV Weilheim konzentriert sich in den restlichen neun Spielen auf die Verteidigung des Relegationsplatzes.

Aus eins mach zwei: Fußball-Landesligist TSV Weilheim muss sich bezüglich der Zielstellung numerisch neu orientieren. Nach der 1:2-Niederlage vergangenen Samstag beim Spitzenreiter SF Dorfmerkingen beginnt mit der Heimpartie gegen den TSV Blaustein am Sonntag (15 Uhr) die Verteidigung des Relegationsplatzes. Weilheims Trainer Christopher Eisenhardt kann der wohl gänzlich entschwundenen Meisterschaftschance nichts Positives abgewinnen, anfangs der Woche sei das Tief nach der Niederlage noch bei allen spürbar gewesen. Doch nun steige die Zuversicht im Kampf um Tabellenplatz zwei und das Relegationsticket. „Die SF Dorfmerkingen stehen allerdings nicht aus Zufall da oben“, lautet Eisenhardts Einschätzung.

Aufstiegsrelegationskandidaten sind aus der tabellarischen Konstellation heraus der TSV Weilheim (41 Punkte), FC Heiningen (40) und TV Echterdingen (38). Die Gefahr droht also im Rückspiegel. „Die Rechnung ist ganz einfach“, betont Eisenhardt, „wenn wir alle Spiele gewinnen, kann uns auch keiner mehr überholen.“

Von diesem Idealzustand können die Weilheimer jedoch nicht zwangsweise ausgehen. Selbst die vermeintlich lockere Prüfung gegen den TSV Blaustein könnte sich zu einer der anspruchsvolleren Sorte entwickeln - zumindest, wenn das 1:1 des kommenden Kontrahenten gegen den TV Echterdingen als Maßstab genommen wird. TVE-Trainer Mario Estasi war nach dem Remis im Blautal vergangenes Wochenende alles andere als glücklich. Nach Kampf und Krampf sowie „katastrophalen Platzverhältnissen“ (Estasi) reichte es gegen den Abstiegskandidaten lediglich für einen Zähler. Die Weilheimer machten es da im Hinspiel per 3:1 (TSVW-Torschützen Christoph Bauer, Tobias Heim, Andre Kriks) deutlich besser. „Ich rechne mit einem diszipliniert auftretenden Gegner“, sagt Eisenhardt. Sein Rezept: „Möglichst schnell hohen Druck gegen die Blausteiner aufbauen.“

Vier Verletzte trainieren wieder

Beim Training unter der Woche war der Platz gut gefüllt. Mit Georgios Natsis, Daniel Heisig, Marvin Heth und Martin Kirschmann nähern sich gleich vier Kicker dem Ende der Rekonvaleszenz, trainierten wieder mit. „Realistisch gesehen werden sie wohl erst wieder nach Ostern eine Option sein“, lautet des Trainers Prognose, bis dahin stünde das Aufholen des Trainingsrückstands im Vordergrund.

Quelle: http://www.teckbote.de/nachrichten/sport_artikel,-Die-Gefahr-droht-im-Rueckspiegel-_arid,105435.html