Im letzten Saisonspiel der Landesliga haben es die Weilheimer Fußballer noch einmal richtig krachen lassen. Der TSVW kam gegen den TSV Neu-Ulm zu einem 7:2 (3:1)-Erfolg und belegt zum Abschluss der Runde den dritten Tabellenplatz. Trotz des deutlichen Sieges fehlten dem Weilheimer Trainer Chris Eisenhardt nach dem Spiel etwas die Worte: „Ich weiß nicht richtig, wie ich dieses Spiel einordnen soll.“ Dabei hatten seine Jungs die Tore teilweise sehenswert herausgespielt und am Ende auch in dieser Höhe völlig verdient gewonnen. Dennoch wollte Eisenhardt den Sieg nicht überbewerten: „Neu-Ulm hat in der zweiten Halbzeit stark abgebaut.“

Nicht zu bremsen: Marvin Heth (li.) und die Weilheimer konnten von den Neu-Ulmern nicht aufgehalten werden. Foto: Genio Silviani
Nicht zu bremsen: Marvin Heth (li.) und die Weilheimer konnten von den Neu-Ulmern nicht aufgehalten werden. Foto: Genio Silviani

Der Landesliga-Dritte plant den personellen Umbuch – SGEH gerettet

Das Wunder blieb aus. Trotz eines souveränen 4:1-Erfolgs in Weilimdorf hat der TSV Weilheim die Mini-Mini-Chance auf die Relegation zur Verbandsliga verpasst, weil sich der FC Heiningen in Eislingen mit 2:1 schadlos hielt. Meister und Aufsteiger sind die SF Dorfmerkingen nach dem 1:1 in Hofherrnweiler - mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit. Bei drei Punkten und elf Toren Vorsprung gegenüber Heiningen fehlt am letzten Spieltag gegen den geretteten FV 09 Nürtingen nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Als zweiter Absteiger neben Eislingen steht der TSV Neu-Ulm fest. Daneben muss wohl der SC Geislingen, der in Nürtingen durch ein schnelles Tor von David Coconcelli (3.) und in der 83. Minute zwei Spieler durch Platzverweis verlor, ins Gras beißen. Dem drei Punkten besseren TSV Blaustein reicht im letzten Spiel gegen Hofherrnweiler ein Remis für die Abstiegs-Relegation.

Weilheimer haben in Weilimdorf Lust auf Fußball. Eisenhardt-Elf unterstreicht beim 4:1 die beste Auswärts-Bilanz der Liga.

Der TSV Weilheim hat seine Vormachtstellung auf fremden Plätzen in der Fußball-Landesliga untermauert. Mit einem überzeugenden 4:1 (2:1) Sieg beim TSV Weilimdorf belegen die Limburgstädter zumindest in der Auswärtstabelle mit 29 Punkten den ersten Platz. Die Elf von Trainer Christopher Eisenhardt hatte in ihrem letzten Auswärtsspiel in dieser Saison noch einmal richtig Lust auf Fußball. Bei Temperaturen über 30 Grad boten die Weilheimer Fußballer eine starke Leistung. Eisenhardt fand trotzdem kritische Worte: „Die 20 Minuten nach der Führung haben mir gar nicht gefallen.“

Der TSV Weilheim kann nach einer 1:3-Heimpleite gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach seine Ambitionen auf Tabellenplatz zwei in der Landesliga begraben.

Die Landesligafußballer des TSV Weilheim haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenneunten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit 1:3 (0:1) verloren. Angesichts von nunmehr sechs Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten FC Heiningen können die drittplatzierten Limburgstädter ihre Aufstiegsambitionen damit wohl endgültig begraben.

Alles Kopfsache: Georgios Natsis und die TSVW-Kicker haben sich von den Gästen den Schneid abkaufen lassen. Foto: Markus Brändli
Alles Kopfsache: Georgios Natsis und die TSVW-Kicker haben sich von den Gästen den Schneid abkaufen lassen. Foto: Markus Brändli

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TSV Weilheim ist im Landesligaheimspiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach unter Zugzwang.

Es gibt im Fußballerleben Erquicklicheres, als auf einen Konkurrenten angewiesen zu sein. Just in dieser problematischen Ausgangslage stecken aktuell die Weilheimer Landesliga-Fußballer im Kampf um den zweiten Tabellenplatz, der bekanntlich gleichbedeutend mit der Eintrittskarte in die Verbandsliga-Relegation ist

Am Mittwochabend bekamen die Weilheimer eine weitere Kostprobe serviert, wie mental anstrengend die aktuelle Lage ist. Vizemeisterschaftskonkurrent FC Heiningen tat den Limburgstädtern nämlich den Gefallen eines Aussetzers nicht, besiegte im vorgezogenen Match des 26. Spieltages den wieder verstärkt abstiegsgefährdeten TSV Köngen vor 120 Zuschauern mit 4:0.

Der TSV Weilheim kann nur mit einem Sieg morgen in Köngen die Minichance auf Landesligaplatz zwei wahren.

„Unsere Jungs empfangen den Titelanwärter aus Weilheim“ - so wird auf der Internetseite des TSV Köngen das Landesligaspiel am Freitagabend (19.30 Uhr) in der heimischen Fuchsgrube angekündigt. Bei Chris Eisenhardt löst dies einerseits Bedauern, andererseits ein Schmunzeln aus. Gerne wäre der TSVW-Coach mit seiner Truppe noch auf Titelkurs. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache.

Nach nur vier Punkten aus den letzten fünf Spielen steckt der Landesligist von der Limburg in der Krise.

Der TSV Weilheim taumelt in den Spuren des VfB Stuttgart. Nur vier Punkte aus den letzten fünf Spielen - der Landesligist von der Lindach steckt haargenau in derselben Ergebniskrise wie die Zweitliga-Roten vom Cannstatter Wasen. Bringt das Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten TSVG Waldstetten am Sonntag (15 Uhr) die Wende?

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Der TSVW verliert sein Heimspiel gegen Hinterbänkler TSV Blaustein mit 1:2 und den zweiten Tabellenplatz an den FC Heiningen.

Das hatten sich die Verantwortlichen des TSV Weilheim ganz anders vorgestellt. Ein Heimsieg gegen den TSV Blaustein war fest eingeplant. Doch nach nicht einmal elf Spielminuten lagen die Limburgstädter bereits 0:2 in Rückstand - für den Weilheimer Trainer Christopher Eisenhardt unerklärlich: „Es kann einfach nicht sein, dass wir in der Anfangsphase solche Abwehrfehler machen.“ Die Gäste schossen im ersten Spielabschnitt insgesamt nur zweimal aufs Weilheimer Tor und beides Mal trafen sie ins Schwarze. „Im Fußball entscheiden letztendlich die Tore“, resümierte der Blausteiner Trainer Pater Passer.

Kein Durchkommen: Yücel Uluköyli und der TSV Weilheim haben sich an Blaustein die Zähne ausgebissen. Foto: Genio Silviani
Kein Durchkommen: Yücel Uluköyli und der TSV Weilheim haben sich an Blaustein die Zähne ausgebissen. Foto: Genio Silviani