Für Weilheims Noch-Trainer Eisenhardt wird‘s etwas ungemütlich. Beim TSVW ist ein Neuanfang im Gange und beim zukünftigen Verein Echterdingen Abstiegsnot

Seine sportliche Zukunft ist mit den fixierten Wechseln zum TV Echterdingen geklärt. Trotzdem beschleicht den Noch-Weilheim-Trainer Christopher Eisenhardt und seinen künftigen „Co“, den bisherigen TSV-Spieler Daniel Heisig, ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Haben sie Pech, finden sie sich in der nächsten Saison eine Klasse tiefer in der Bezirksliga wieder.

Noch ruht der Ball, aber am Sonntag gegen Ebersbach wollen die Weilheimer wieder Gas geben. Foto: Markus Brändli
Noch ruht der Ball, aber am Sonntag gegen Ebersbach wollen die Weilheimer wieder Gas geben. Foto: Markus Brändli

Der TSV Weilheim kassiert beim 2:2 im Heimspiel gegen Blaustein in den Schlussminuten vor der Pause einen Doppelpack.

Da wäre mehr drin gewesen: Bei der 2:2 (1:2)-Punkteteilung gegen den TSV Blaustein war Fußball-Landesligist TSV Weilheim vor allem im zweiten Spielabschnitt das bessere Team. Die Gastgeber verpassten aber trotz einiger guter Möglichkeiten einen dreifachen Punktgewinn.

Über die Klinge: Weilheims Kapitän Mike Tausch bekommt das gestreckte Bein des Gegners zu spüren.Foto: Markus Brändli
Über die Klinge: Weilheims Kapitän Mike Tausch bekommt das gestreckte Bein des Gegners zu spüren.Foto: Markus Brändli

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Seit Dienstag steht fest, dass Benjamin Geiger zur neuen Saison Trainer der Landesliga-Mannschaft beim TSV Weilheim wird. Gestern Abend wurde bei einer gemeinsamen Besprechung der beiden Herrenteams die Mannschaft informiert und der Trainer stellte sich vor.

Benjamin Geiger, aktuell noch bis zum Saisonende Trainer in Boll, wird vorerst wie üblich für ein Jahr an den TSV gebunden sein. Mit der neuen Ausrichtung und Struktur in der Abteilung konnte er sich voll identifizieren und beide Seiten streben darüber hinaus eine längerfristige Zusammenarbeit an.

Frische Frühlingsgefühle überall, nur unter der Limburg ist man noch auf der Suche nach einem neuen Trainer. Als folge dessen ist es auch für viele Spieler unsicher wie es weiter geht.

Die Abteilungsleitung ist jedoch bestrebt hier so schnell wie möglich Fakten zu schaffen um dann auch zeitnah mit den Spieler die ausstehenden gespräche zu führen.

Paul Schrievers, der junge neue Abteilungsleiter, ist sich der Problematik bewusst. „Die Spieler warten, wer Trainer wird“, meint er und versichert: „Das Thema wird sich zügig erledigen. Wir haben einige Kandidaten“.

In Kürze wird der neue Trainer vorgestellt werden und dann hofft man, auch die notwendige Ruhe in das Team und in das Umfeld zu bekommen.

 

Der TSV Weilheim verliert nicht nur das Spiel beim Lokalrivalen, sondern auch Mittelfeldmann Tobias Heim per Roter Karte.

Nichts zu holen gab es für den TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga beim Lokalderby in Bad Boll. Die Gastgeber kamen gegen die Limburgstädter zu einem verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg. Für den TSVW war es nach drei Siegen die erste Niederlage.

Vor dem Derby in Boll kursieren Gerüchte über einen Wechsel des Weilheimer Coachs zur neuen Saison zum Ligarivalen auf die Fildern.

Gerüchte sind die Rauchfahnen der Wahrheit. Wenn dieses aus Frankreich überlieferte Zitat heute noch seine Berechtigung hat, kommt etwas mehr Licht in die nebulösen Parolen dieser Tage um diverse Trainerwechsel. So deutet einiges darauf hin, dass Weilheims scheidender Coach Chris Eisenhardt in der kommenden Saison beim Landesliga-Rivalen TV Echterdingen anheuert.

Quo vadis, Chris Eisenhardt: Der Weilheimer Trainer soll Gerüchten zufolge kommende Saison den Landesligarivalen TV Echterdingen übernehmen. Foto: Markus Brändli
Quo vadis, Chris Eisenhardt: Der Weilheimer Trainer soll Gerüchten zufolge kommende Saison den Landesligarivalen TV Echterdingen übernehmen. Foto: Markus Brändli

Dank eines späten Treffers ihres Kapitäns gewinnen die Weilheimer ihr Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TSV Köngen

In einem über weite Strecken schwachen Spiel ist der TSV Weilheim in der Fußball-Landesliga gegen den TSV Köngen zu einem knappen 1:0 (0:0)-Sieg gekommen. Erst ein verwandelter Foulelfmeter von Mike Tausch sieben Minuten vor Schluss hatte die Limburgstädter auf die Siegerstraße gebracht. Köngens Trainer Stephan Hartenstein war nach dem Schlusspfiff über die Elfmeterentscheidung ziemlich verärgert: „Das Foulspiel war außerhalb des Strafraums.“ Auch sein Torhüter Felix Lache pflichtete ihm bei: „An den Spuren im Rasen konnte man es deutlich sehen, dass es außerhalb war.“

Hier versucht er‘s noch vergeblich, später gelang Mike Tausch per Elfmeter der Siegtreffer für Weilheim. Foto: Markus Brändli
Hier versucht er‘s noch vergeblich, später gelang Mike Tausch per Elfmeter der Siegtreffer für Weilheim. Foto: Markus Brändli


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Im Heimspiel gegen Kellerkind Köngen können sich die Weilheimer am Sonntag ihrer theoretischen Abstiegssorgen entledigen.

Die Fußballer in der Region haben genug vom Winter, von gefrorenen, schneebedeckten Plätzen und von Spielausfällen. Und die Prognosen der Meteorologen sehen gut aus, mit zweistelligen Plusgraden fürs Wochenende. Es sprich vieles dafür, dass in der Landesliga am Wochenende ein kompletter Spieltag über die Bühne gehen kann.

Nach den Trainer-Turbulenzen der vergangenen Tage wollen Lennart Zaglauer und die TSVW-Kicker wieder die Kurve kriegen. Foto:Genio Silviani
Nach den Trainer-Turbulenzen der vergangenen Tage wollen Lennart Zaglauer und die TSVW-Kicker wieder die Kurve kriegen. Foto:Genio Silviani

Weilheims Trainer verkündet seinen Rücktritt nach Saisonende. Über Gründe wird spekuliert.

Um die Mittagszeit bat Christian Eisenhardt die Spieler des TSV Weilheim gestern zu einer Besprechung in die Kabine des Lindachstadions. Ungewöhnlich, denn taktisch gab es nichts zu bereden. Das Spiel in Frickenhausen war längst den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer gefallen. Was der Chefcoach dann zu sagen hatte, entließ manchen aus der Mannschaft sprachlos in den spielfreien Sonntag: Ende der Saison ist Schluss für ihn beim TSV Weilheim.

Eigentlich ein ungleiches Kräftemessen – Der Tabellendritte TSV Weilheim tat sich gegen den Drittletzten aus Bettringen trotzdem 90 Minuten lang ziemlich schwer.

Die Weilheimer Landesliga-Kicker hatten viermal Grund zum Jubeln. Foto: Markus Brändli
Die Weilheimer Landesliga-Kicker hatten viermal Grund zum Jubeln. Foto: Markus Brändli

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Der TSV Weilheim will am Sonntag im Neuffener Tal den zarten Aufwärtstrend bestätigen und Tabellenplatz drei verteidigen.

Es geht langsam wieder aufwärts beim TSV Weilheim. Nach dem verpatzten Vorrundenabschluss gegen Nafi Stuttgart und dem misslungenen Rückrundenstart in Echterdingen wendete sich gegen Bettringen (4:2) das Blatt wieder. Nun soll am Sonntag beim Tabellensiebten 1. FC Frickenhausen das nächste Erfolgserlebnis her.

Ausgetanzt: Ob Tobias Heim und die TSVW-Kicker in Frickenhausen ähnlich überzeugen können wie beim 4:0 im Hinspiel daheim? Foto: Markus Brändli
Ausgetanzt: Ob Tobias Heim und die TSVW-Kicker in Frickenhausen ähnlich überzeugen können wie beim 4:0 im Hinspiel daheim? Foto: Markus Brändli

Der TSV Weilheim bleibt auch im fünften Spiel nacheinander ohne Erfolgserlebnis. Gegen den TSV Buch reicht es nur zu einem 1:1.

Der TSV Weilheim hat in der Fußball-Landesliga das Siegen verlernt. Mit einem 1:1 (1:0) gegen den TSV Buch blieben die Limburgstädter gestern zum fünften Mal in Folge ohne dreifachen Punktgewinn. Nach nur zwei Zählern aus den letzten fünf Begegnungen beträgt der Abstand auf Spitzenreiter 1. FC Heiningen nun bereits elf Punkte, auf den Zweitplatzierten TSGV Waldstetten sind es sogar bereits zehn. Damit scheint der Zug Richtung Aufstieg bereits nach dem vorletzten Spieltag in der Vorrunde so gut wie abgefahren zu sein. Weilheims Trainer Christopher Eisenhardt wollte nach dem Schlusspfiff auch nichts schön reden: „Wir haben in der zweiten Halbzeit zu wenig unternommen, um das Spiel zu gewinnen.“

Ab durch die Mitte: Offensiv-Szenen wie hier gab es vor allem in der zweiten Hälfte aus Weilheimer Sicht kaum mehr. Trainer Chris Eisenhardt sah „Fußball zum Einschlafen.“Foto: Carsten Riedl
Ab durch die Mitte: Offensiv-Szenen wie hier gab es vor allem in der zweiten Hälfte aus Weilheimer Sicht kaum mehr. Trainer Chris Eisenhardt sah „Fußball zum Einschlafen.“Foto: Carsten Riedl

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