Eine Saison, die lange Zeit durch anstrengenden Abstiegskampf gekennzeichnet war, geht für die Weilheimer U19 positiv zu Ende. Nach einer sensationellen Rückrunde, in der man drittbeste Mannschaft war, konnte der vierte Tabellenplatz erreicht werden – als Aufsteiger!

Dieses tolle Ergebnis – und zusätzlich noch das Erreichen des wfv-Pokalhalbfinales – ist das Resultat harter Trainingsarbeit und einer konzentrierten Mannschaftsleistung. Noch vier Spieltage vor Schluss hieß es unter der Limburg „Abstiegskampf pur“, da die Mannschaften hinter dem TSV regelmäßig punkteten. So auch vor dem schweren Spiel gegen Spitzenreiter TSG Backnang. Dass auch noch wichtige Stammkräfte fehlten machte die Ausganglage nicht einfacher. Umso erstaunlicher war die Leistung der Mannschaft, die mittlerweile zu großen Teilen aus dem jüngeren 99er-Jahrgang bestand: 2:0 (0:0) hieß es am Ende für den TSV, nachdem Fabio Brandner und der aus der U18 hochgezogene Max Kammerer für Weilheim trafen und auf der Gegenseite Torhüter Max Piegsa mit einer Glanzparade die Null fest hielt.

Durch diesen überraschenden Sieg kam es nur zwei Tage später in Großaspach zum großen „Matchball-Spiel“, in dem Weilheim den Klassenerhalt früher als gedacht erreichen konnte. Dass man das auch unbedingt erreichen wollte, merkte man der Mannschaft von der ersten Sekunde an. Nach einem Freistoßtreffer von Korcan Sari und einer durch Manuel Korn vollendeten Eckballvariante stand es schon zur Halbzeit 2:0. Nach zwei Jokertoren von Max Kammerer nach der Halbzeit war das Spiel zu Gunsten der Weilheimer gelaufen. Am Ende hieß es 4:1 für Weilheim und der Klassenerhalt war perfekt!

Nach einer unglücklichen Niederlage in Kirchheim (0:2) und einem Sieg zum Abschluss zuhause gegen Sindelfingen (2:0) nach Toren von Deniz Emini und Manuel Korn, konnte man die schwierige Premierensaison sogar noch auf dem vierten Tabellenplatz beenden.

Getrübt wird dieses starke Ergebnis nur von den Abgängen langjähriger Weilheimer Jugendspieler. Simon Wahler, Samuel Bosler, sowie Steffen Mohoric verlassen den Verein, obwohl sie eindrucksvoll gezeigt haben, dass sie die Qualität für die Landesliga zweifelsohne haben und sich daher eine Chance verdient gehabt hätten. So verstärken sie ihre neuen Vereine, was nicht im Sinne des Weilheimer Ausbildungskonzeptes ist.